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Dennis Buchner

18.04.2024 Sitzungen 19/46

Bitte sehr, Frau Senatorin Giffey! Bürgermeisterin Franziska Giffey (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe): Sehr geehrter Herr Abgeordneter! Meine Damen und Herren! Die Hauptherausforderung, die wir sehen, ist natürlich das Thema der Nutzerfreundlichkeit, der verfügbaren Ladegeschwindigkeit. Denn eines muss man ganz klar sagen: Es geht nicht nur um die schlichte Anzahl der Ladepunkte, entscheidend ist, wie viel Leistung diese Ladepunkte bringen. Deshalb geben wir unsere Zielsetzung auch nicht in Ladepunkten an, sondern in Leistung, die pro Tag erreicht werden muss, um von den 300 000 kWh auf über 2 Millionen kWh zu kommen. Denn es ist ganz klar: Es gibt einen zunehmenden Bedarf von Schnellladesäulen, Menschen, die innerhalb von 30 Minuten am Supermarkt, an der Tankstelle, am Rastplatz gern ihr Auto komplett oder zumindest auf 80 Prozent laden wollen. Das heißt: Diese Integration der Ladeinfrastruktur in den Alltag der Berlinerinnen und Berliner ist eine große Herausforderung. Deshalb werden wir das Thema Laden in der Nähe des Arbeitsortes, aber auch in der Nähe von Freizeitorten nach vorne tragen. Was heißt das konkret? – Es kann der Lehrerparkplatz auf einem Schulgelände, der Bürostandort, ein Firmengelände sein, wo die Menschen, die tagsüber arbeiten, gleichzeitig ihr Auto laden, oder es können auch Betriebshöfe unserer Landesunternehmen sein, wo wir das voranbringen wollen. Auch all unsere Freizeitorte sind relevante, gute Standorte für Ladeinfrastruktur, egal ob es Turnhallen oder Schwimmbäder sind, oder auch Restaurantparkplätze, Kundenparkplätze bei Baumärkten, Supermärkten. All das sind Orte, an denen Laden in den Alltag integriert werden kann. Das werden wir als Fokusthema nehmen. Die andere Gruppe sind natürlich die Mieterinnen und Mieter. Das heißt: Bei unseren landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, überhaupt bei all denen, die Wohnraum und Flächen zur Verfügung stellen, wird es entscheidend sein, dass dort für die Mieterinnen und Mieter eine Zunahme von Ladepunkten ermöglicht wird. All das werden wir angehen. Und ich kann sagen, dass die Gesamtstrategie in dieser Umfänglichkeit, so wie sie am Dienstag im Senat besprochen und beschlossen worden ist, bisher noch nicht vorhanden war. Das heißt: Wir haben einen wesentlichen Schritt gemacht, um tatsächlich das Thema Ausbau der Ladeinfrastruktur voranzubringen und auch deutlich zu machen, dass wir das ernst meinen und als einen Baustein für das klimaneutrale Berlin sehen, möglichst vor 2045. – Vielen Dank! [Beifall von Melanie Kühnemann-Grunow (SPD) und Dr. Maja Lasić (SPD)]

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