Christian Gräff
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich glaube, zu dem Antrag kann man es eigentlich ganz kurz machen. Vielleicht wiederholt das der Kollege Schulz jetzt auch noch mal. Es ist alles gesagt. Der Antrag ist einer der überflüssigsten AnträgeindieserLegislaturperiodebisher. [BeifallbeiderCDUundderSPD] All das ist im Übrigen, das muss man auch mal ehrlicherweise sagen, nicht erst von dieser Koalition, sondern auchvorher mitdenKriterienaufdenWeggegebenworden. Dieser Koalitionsvertrag ist in Bezug auf den Molkenmarkt eindeutig, was auch immer Sie hier versuchen füreineShowabzuziehen,fürwenauchimmer. Die Planung ist in der Tat auf den Weg gegeben, und es ist klar, dass wir das mit öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften machen wollen. Es soll natürlich als die Wiege Berlins gelten, das darf man auch mal sagen. Ich weiß, dass das bei der Linken – sie haben heute ihr eigenes Testament unterschrieben – auch gar keine Rolle mehr spielt. Aber in der Wiege Berlins, da, wo diese Stadtentstandenist, spielennatürlichauchstädtebauliche QualitäteneineRolle. Es waren die ehemalige DDR und Ostberlin, der Magistrat, der das Nikolaiviertel wieder aufgebaut hat und sicherlichauchinderhistorischenAnlehnungandasjedenfalls mit den damaligen Mitteln und, wie ich finde, auch sehrgelungen,heutenochmitdendamaligen –– [Zurufevonlinks] – Da gab es damals gar nichts anderes! – Aber jedenfalls das, was da entstanden ist, konnte sich zu der Zeit auch sehen lassen für diejenigen, die auch schon vorher konnten. Also insofern werden wir diesen Antrag ablehnen, weil alles dazu gesagt worden ist. Der Antrag ist vollkommen überflüssig, wie möglicherweise auch Die Linke. – VielenDank! [BeifallbeiderCDU – BeifallvonDeryaÇa ğ lar (SPD)] VizepräsidentDennisBuchner: Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen spricht nun der KollegeOtto. – Bitteschön!
