Christopher Förster
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten DamenundHerren!WerteKollegenvondenGrünen!Liebe Frau Kapek! Ich gebe zu, als ich den Antrag gelesen habe, war ich im ersten Moment sprachlos, und so ganz glaube ich Ihnen die Geschichte nicht, die Sie uns heute hiererzählenwollten. SchonimJahr2018wurdendiemassivenSchädenander Elsenbrückefestgestellt. [ZurufvonVasiliFranco(GRÜNE)] Diese Schäden stellten die Standfestigkeit, die Verkehrssicherheit und die Dauerhaftigkeit der bestehenden Brückenkonstruktion infrage. Es war ein Senat aus SPD, Grünen und Linken, der den Abriss und den Neubau der Elsenbrücke beschlossen hatte. Dies geschah bereits im Jahr2018. [AntjeKapek(GRÜNE):Richtigso!] Verkehrssenatorin war damals Regine Günther für die Grünen. Man plante die neue Brücke recht schnell und entschied sich auch, den Verkehr in beide Richtungen übereineBehelfsbrückenkonstruktionaufrechtzuerhalten. Das war eine bemerkenswert vorausschauende Planung imAnti-Autofahrer-Senat. Ich frage mich jetzt aber schon ernsthaft, warum man nicht im Jahr2018 und in den Folgejahren die Zeit genutzt und eine Analyse der Verkehrsströme rund um den Treptower Park in Auftrag gegeben hat. Die Zeit wäre dafür da gewesen. Haben Sie das vielleicht verdrängt, weil Sie, werte Kollegen von den Grünen, ohnehin kein gesteigertes Interesse an der Öffnung und am Erfolg des 16.Bauabschnittsder A100 haben? Denndassdie Autobahn irgendwann eröffnet wird und dass sie am Treptower Park enden wird, wussten auch Sie und Ihre Verkehrssenatorin zu dieser Zeit schon – das hoffe ich zumindest. VizepräsidentDennisBuchner: Herr Kollege! Ich darf Sie fragen, ob Sie eine ZwischenfragederKolleginHassepaßzulassen. – KeineZwischenfragen!
