Sebahat Atli
Frau Präsidentin! Meine Damen! Meine Herren! Vor uns liegt eine bedeutende Chance, den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt durch die wichtige Arbeit der Berliner Stadtteilzentren als generationenübergreifende Begegnungsortezustärkenunddieseauszuweiten. Der Aufbau von zwölf weiteren Stadtteilzentren ist ein entscheidender Schritt, um den Bedürfnissen unserer Gemeinschaft gerecht zu werden und die Lebensqualität für alle Berlinerinnen und Berliner zu verbessern. Dieses Vorhaben ist nicht nur eine Investition in unsere Stadt und ihre Infrastruktur, sondern sie ist vor allem eine Investition in ihre Menschen und deren Zusammenhalt und Zusammenleben. Die Auswahl der Standorte für diese Zentren muss in enger Abstimmung mit den Bezirken erfolgen, um sicherzustellen, dass indenQuartieren, wo dieBedarfe am größtensind, auchdieseetabliert werden können. AußerdemmussderAufbaudieserZentrenumgehenderfolgen, damit unsere Bürgerinnen und Bürger so schnell wie möglichZugangzudiesenneuenAngebotenerhalten. Wir als Koalition erwarten vom Senat eine umfassende Konzeption mit folgenden Punkten: Im Konzept ist die AusweitungderAngebotevonStadtteilzentrenum weitere zwölf zu entwickeln, und die bestehenden Angebote undStrukturensinddabeizuberücksichtigenundauchin die Planung rechtzeitig mit einzubinden. Dabei muss der Fokus darauf gelegt werden, dass diese Orte zu zentralen Anlaufstellen für die Menschen in unseren Kiezen werden und gerne ein besonderes Augenmerk auch auf die BedürfnissederälterenMenschengerichtetwird. Darüber hinaus erkennen wir als Koalition die Notwendigkeit,eineSchnittstellezudenBeratungsangebotenund Servicedienstleistungen der Bezirksämter zu schaffen. DiesemussdenAnwohnerinnenundAnwohnerndirekten Zugang zu wichtigen Informationen, Beratungen und Unterstützungenbieten, um unserensozialen Zusammenhaltweiterzustärken. Für die fortschreitende Digitalisierung unserer Gesellschaft, die uns fordert, ist es wichtig, dass wir ein Programm entwickeln, das den Bedürfnissen aller demografischen und sozialen Gruppen gerecht wird. Als gutes Beispiel kann man an dieser Stelle das Projekt Digital-Zebraerwähnen,dasschonangelaufenist. Gleichzeitig ist es für uns als Koalition wichtig, dass Angebote geschaffen werden, die eine gesellschaftliche Teilhabe auch ohne digitale Nutzung ermöglichen. Für uns als SPD müssen diese Angebote aber auch inklusiv und mehrsprachig gestaltet sein, um niemanden auszuschließen. [BeifallbeiderSPD – VereinzelterBeifallbeiderCDU] WiralsKoalitionwollen,dassbeialldiesenMaßnahmen die finanzielle Situation des Landes Berlin im Blick behalten wird. Daher ist sicherzustellen, dass diese neuen Einrichtungen dauerhaft, finanziell und personell ausgestattet sind. Das erfordert eine sorgfältige Planung und ÜberprüfungvorBeginnjederMaßnahme. Der Senat hat im Parlament bis zum 31. August dieses Jahres über die Fortschritte dieses Vorhabens Bericht zu erstatten. Am Ende appelliere ich an alle Beteiligten und auchanunsalsParlamentarier,dieseInitiativealsChance zu begreifen, um den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt zu stärken und Berlin zu einem noch lebenswerteren Ort für alle seine Bewohnerinnen und Bewohner zu machen. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Stadtteilzentren lebendige, inklusive Orte mit niedrigschwelligen Angeboten werden, die den sozialen ZusammenhaltinunserenKiezenfördern.AufdieDebatte im Fachausschuss und die konstruktive Zusammenarbeit aller Akteure zu diesem wichtigen Projekt bin ich jetztschongespannt. – VielenDank! [BeifallbeiderSPD – VereinzelterBeifallbeiderCDU] VizepräsidentinDr.BaharHaghanipour: Vielen Dank! – Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatderKollegeMirzaiedasWort.
