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Sebastian Scheel

LINKE 01.02.2024 Sitzungen 19/42

Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! In der Tat haben wir im Mai schon darüber gesprochen. Ich habe mich auch etwas gewundert, dass dieser Antrag überhaupt noch das Licht des Parlaments erreichen wird. Vielleicht beobachten Sie ja das eine oder andere Mal die Spotmärkte, wie die Energiepreise sich entwickeln. Ja, wir hatten im Jahr 2022 durch den brutalen Angriffskrieg einen Energiepreisschock, der teilweise dazu geführt hat, dass bis zu 700 Euro auf die Megawattstunde gezahlt werden mussten und die Börsen de facto explodiert sind. Es ging darum, sowohl fürs Gas als auch durch Gas produzierten Strom,dasswirdiesesGas,daswirdannalsReaktionauf den brutalen Angriffskrieg von Wladimir Putin nicht mehrhaben wollten als Sanktion gegen Russland, substituierenmussten.WennichmirdiePreiseheuteanschaue, sowohl den Industriestrompreis als auch den Strompreis insgesamt, auch den Gaspreis, müssen wir feststellen, dass die Substitutionsstrategie offensichtlich Wirkung zeigt. Aber Siekönnen dasnicht wahrnehmen. Sie sehen esoffensichtlichnicht. [Zurufvon Harald Laatsch (AfD)] Ich kann BDEW auch hier empfehlen. Wir haben beim letzten Mal schon Bildungsunterricht gemacht. [DerAbgeordnetehälteinSchriftstückhoch.] Sehen Sie sich diese Tabelle an! Hier können Sie sehen, wie sich die Industriestrompreise entwickelt haben. Hier ist 2022 zu sehen mit dem Industriepreisschock. Dann geht es 2023 runter, und wir haben einen noch weiter sinkendenStrompreis,geradeimIndustriebereich. [Zurufvon Werner Graf (GRÜNE)] VizepräsidentDennisBuchner: Herr Kollege!

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