Frank-Christian Hansel
Herr Kollege Stroedter! Sie wissen, dass ich Sie schätze, aber das war nun wirklich nichts. Warum rede ich denn von der Dubai-Initiative. Das ist nun wirklich eine Zukunftsgeschichte. Ich war vor drei Jahren, da war Müller noch Regierender, im Roten Rathaus. Da wurde John Kerry wegen seiner Aktivitäten für die Umwelt eingeladen,undwissenSie,werdieDubai-Geschichtemiteingeleitethat?–JohnKerryinDubai! [Beifall bei der AfD] Das ist die Zukunft. Was wir jetzt machen, ist, wir verschmutzen die Umwelt. Wir müssen die Kohle hochfahren. Sie wissen das. Da wird nichts abgeschaltet. Wir haben sie hochgefahren. Wir haben die dreckigste CO - 2 Bilanz in ganz Europa. [BeifallbeiderAfD] Wir ziehen jetzt französischen Atomstrom. Das wissen Sie auch. Es geht nicht um 6 Prozent, sondern es geht darum, dass Windkraft und Strom nicht funktionieren. Wir haben eine Riesenlücke von etwa 60Gigawatt, die wir brauchen, um diese Gasspitzen auszusortieren. Das wissen Sie ganz genau. Es geht uns hier um die Zukunft undnichtumdieVergangenheit. Wenn die Engländer, die Torys – Herr Gräff, sind Sie noch da? – Nein! –, in Zukunft Kernkraftwerke machen, die Briten, die aus der EU raus sind, müssen die sich energetisch verstärken, um zukunftsfähig zu bleiben. Wenn die den Weg gehen, dann sollten Sie auch mal darübernachdenken undesnichteinfachabtun,undnicht nur, weil es von uns kommt. Das hat weder etwas mit rechtsradikal noch mit rückwärtsgewandt zu tun, wenn die wichtigsten Länder dieser Welt, geführt von John Kerry, einem Demokraten, der hier vor drei Jahren im Roten Rathaus für seine Klimapolitik geehrt worden ist, so eine Zukunftsinitiative anschlagen und die halbe Welt mitmacht. Schreiben Sie sich das mal hinter die Ohren! Hören Sie zu, lesen Sie Zeitung! Denken Sie an die nächste Generation!Es geht nicht um die jetzt abgeschalteten Kernkraftwerke. Es geht um die Revitalisierung insgesamt und auch um die Änderung des Atomgesetzes, dass wir die kommerzielle Nutzung wieder zulassen. Ich sage Ihnen, das wird kommen, und ich glaube, Sie sind dann nicht mehr im Parlament, zumindest nicht mehr in SachsenoderinThüringen. [Beifall bei der AfD] VizepräsidentDennisBuchner: EsfolgtdannfürdieLinksfraktionderKollegeScheel.
