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Christian Gräff

CDU 01.02.2024 Sitzungen 19/42

Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Herr Hansel! Man fällt ja von einer Ohnmacht in die andere. Man weiß auch gar nicht mehr, ob man möglicherweise darauf reagieren soll oder nicht. [VereinzelterBeifallbeiderCDU,derSPD, denGRÜNENundderLINKEN] Sie haben sich am Ende auch wieder selbst entlarvt. Ich glaube, Sie sitzen in der Tat noch in Bonn, Entschuldigung, so sehen Sie als Fraktion auch aus. [ZurufvonKatinaSchubert(LINKE)] – Ja, Entschuldigung, das hat Bonn nicht verdient, stimmt, esist eigentlich auch schön da, aber ein bisschen ruhiger. –Ich willIhnen mal sagen, weil Siesagen,rumsitzen,ichfühlemichinderKoalitionganzwohl,undich glaube, wir schaffen da mehr als Koalitionen davor in Berlin. [Zuruf von der AfD: Das ist schwer!] Ganz sicher sind wir in der Lage, eine Energiepolitik zu machen, die mehr als fünf Punkte hat, die ein Auszubildender aufgeschrieben hat, Herr Hansel! [BeifallbeiderCDUundderSPD] Das müssen wir den Wählern mal sagen. Sie haben überhaupt keine Frage beantwortet, die ich gestellt habe. Wie sieht es denn mit dem Netzausbau aus? Wollen Sie denn eine prosperierende Wirtschaft? – Nein, Sie hängen sich an Margaret Thatcher auf. Das sind die Konzepte? – Das muss man den Menschen draußen sagen. Das sind die Konzepte,dieSiefürdiedeutscheWirtschafthaben:Fünf Punkte zur Energiepolitik, ihr seid so böse zu Putin, nehmt ihm doch bitte wieder Energie ab, baut Atomkraftwerke. – Siewissen selbst, was das kostet. Übrigens noch mal, selbst dann müsste man das Netz in ganz Deutschland ausbauen, weil wir eine prosperierende Wirtschaft wollen, weil wir auch eine prosperierende Wirtschaft in Berlin wollen, weil wir mehr Menschen in der Stadtbrauchen. Ich weiß nicht, ob Sie mit Unternehmen oder Unternehmen mit Ihnen sprechen. Jedenfalls sagen die mir, sie bekommen keine Menschen mehr nach Berlin, weil sie keine Wohnungen bekommen. Sie können ohne einen bestimmten Netzausbau bestimmte Unternehmen nicht mehr in der Stadt anschließen. Das wissen Sie alles gar nicht. Sie haben selbst gesagt, Sie leben in Bonner Zeiten, und Sie leben möglicherweise im Jahrhundert von Margaret Thatcher. Da sind wir jedenfalls längst raus und im 21. Jahrhundert angekommen. Aber solche Anträge muss man eigentlich in den Wahlkreisen verteilen und den Menschen zeigen, was Sie hier durch Diäten bezahlt für einenUnsinnfabrizieren,HerrHansel!–Dankeschön! [Beifall bei der CDU – Vereinzelter Beifall bei der SPD, den GRÜNEN und der LINKEN] VizepräsidentDennisBuchner: Dann richten wir die besten Grüße an die wunderbare Stadt Bonn und fahren fort mit der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und hier mit demKollegen Dr. Taschner. – Bitte schön!

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