Christoph Wapler
Frau Senatorin! Siereden von der guten wirtschaftlichen Performance der KaDeWe Group und von intensiven Gesprächenmitdenen.WasmachenSieeigentlichfürdie Geschäftstreibenden im KaDeWe, die von Zahlungsausfällen der KaDeWe Group berichten? Ist das irgendwie Gegenstand Ihrer Gespräche mit der KaDeWe Group? WaswollenSiedennfürdietun? PräsidentinCorneliaSeibeld: Frau Senatorin Giffey, bitte schön! BürgermeisterinFranziskaGiffey (Senatsverwaltung fürWirtschaft,EnergieundBetriebe): VielenDank,HerrAbgeordneter!IchwillandieserStelle noch mal sagen, dass das KaDeWe über 1000 Handelspartner hat, die es mit Ware beliefern. Dazu gehören natürlich auch einzelne Shops, die im KaDeWe selbst auchaktivsind. Selbstverständlich gilt sowohl für das KaDeWe insgesamt als auch für die Einzelhändler, die im KaDeWe mit ihren kleinen Boutiquen und Shop-in-Shop-Angeboten tätig sind, im Prinzip das Gleiche. All diese Anbieter gehören zum Wirtschaftsstandort Berlin, gehören zum KaDeWe und gehören auch zu dem, was der Einzelhandelsverband gemeinsam mit uns vorantreibt, nämlich den Schutz dieser Standorte im KaDeWe, den Schutz des KaDeWe insgesamt. Die Arbeitsverträge, die dort entsprechend mit den Beschäftigten bei Drittanbietern laufen, sind genauso zu schützen wie die Arbeitsverträge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dort arbeiten. Wenn man sich das insgesamt anschaut,alle Stores, wenn Hauptsaison ist, arbeiten bis zu 2 500 Menschen im Ka-DeWe. Die Arbeitsverträge – das ist mir noch mal wichtig bei den Drittanbietern – sind vom Verfahren nicht betroffen. Die Belegschaft ist umfänglich informiert worden. Das ist auch die Information, die wir haben. Es sind auch natürlich Gehaltszahlungen entsprechend getätigt worden, und das heißt, dass der Betrieb im Kaufhaus ganz normal weitergeht. Davon können Sie sich auch überzeugen. Gehen Sieeinfachmalhin.SchauenSiesich dasan. Das Hausistoffen. Der Betriebläuftnormalweiter.Esistauchvoll,esistgutbesucht,unddieMenschen, die dort arbeiten, machen ihre Arbeit. Das wird für uns auchweitereinwichtigerPunktsein. Wir werden natürlich auch weiter mit dem Betriebsrat in Kontakt sein, mit den Gewerkschaften. Insofern gilt für diejenigen, die inhouse ihre Arbeit machen, das Gleiche wie für diejenigen, die eben bei der KaDeWe Group direktangestellt sind. Wir wollen, dassdieseArbeitsplätze geschützt sind und dass die Tätigkeit, die sie machen, auch in Zukunft weitergehen kann. Wir sind zuversichtlich, dass das auch gelingt, denn der normale Betrieb – ich sage es hier noch mal – geht weiter. Davon können Sie sich jeden Tag auch selbst im Haus überzeugen.
