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Dr. Stefan Taschner

GRÜNE 01.02.2024 Sitzungen 19/42

Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Wie bewertet denn der Senat den derzeitigen Stand zum Bau von Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden, insbesondere vor dem Hintergrund der Anforderungen aus dem Berliner Klima- und Energiewendegesetz, dasvorsieht, bisEndedieses Jahres auf allen öffentlichen Gebäuden auf der gesamten technisch machbaren Dachfläche Solaranlagen zu installieren? PräsidentinCorneliaSeibeld: Frau Senatorin Giffey, bitte schön! BürgermeisterinFranziskaGiffey (Senatsverwaltung fürWirtschaft,EnergieundBetriebe): Vielen Dank, Herr Abgeordneter! – Die Frage, wie wir unsere öffentlichen Gebäude in das Thema der Solarinstallation mit einbeziehen, ist natürlich für uns eine sehr relevante. Es gibt dort sehr gute Beispiele. Ich habe Ihnen gerade das Thema und Beispiel der Messe Berlin genannt. Hier geht es darum, dass wir bis zum Ende des Jahres 50000 Quadratmeter mit 20000 Paneelen auf der Messe belegen werden. Das ist die größte Anlage auf öffentlichen Gebäuden, die wir dann in der Stadt haben werden.Siegehörtauch zueiner der größten in Deutschland.WirhabenaufderEuropeanSchoolofManagement andTechnology,demehemaligenStaatsratsgebäude,aber auchaufdemFriedrichstadtpalastgroßeSolaranlagen auf öffentlichen Gebäuden, die entstehen, mehrere Schulen, Kulturhäuser, natürlich auch Wohnungsbau. Alle unsere Wohnungsbaugesellschaften kümmern sich darum, dass die Wohnungsbauten in kommunaler Hand mit Solar ausgestattet werden. Wir gehen da deutlich voran. Aber man muss natürlich auch sagen: Der Solarausbau hat sowohl auf privaten als auch auf öffentlichen Gebäuden gewisse Grenzen. Eine wesentliche Grenze ist die Frage der Fachkräfte, die die Solaranlagen tatsächlich installieren. Das ist etwas, wo wir natürlich sehen, dass wir noch mehr tun könnten, wenn wir genügend Fachkräfte hätten, die das auch machen. Diese Herausforderung sehen wir bei privaten und auch öffentlichen Gebäuden. Es ist immer auch eine Finanzierungsfrage. Wir werden in diesem Jahr deutlich voranschreiten. Ob allerdings zum Jahresende alle öffentlichen Gebäude mit Solarpaneelen belegt sein werden, da mache ich ein Fragezeichen. Das ist Ihnen auch bekannt, ich habe das schonimWirtschaftsausschusskommuniziert. Wir müssen einfach sehen: Was ist realistisch, und was ist unser Anspruch? – Der Anspruch ist gut, dass wir sagen, wir wollen soviel wiemöglich schaffen, auch auf öffentlichen Gebäuden, aber wir befinden uns in einer immer noch krisenhaften Situation, auch was Lieferkettenengpässe und Preissteigerungen angeht, aber vor allen Dingen in einer Frage, inwieweit wir die ausreichenden Fachkräfte haben, um genügend Menschen zu haben, die tatsächlich die Solaranlagen dann auch aufs Dach bringen. Da haben wir Begrenzungen. Deshalb ist es ja so wichtig, dass wir mit unserer Solarkampagne, mit dem Ausbildungsbündnis dafür sorgen, dass wir junge Menschen tatsächlich auch für diese Berufeerreichenkönnen, damit wir mehr Fachkräfte haben, die die Energiewende und den Masterplan Solarcity umsetzen können. Insofern geben wir alles, damit wir so viel wie möglich schaffen. Dennoch ist immer die Vorgabe gewesen: Unter den wirtschaftlichen undoperativen Möglichkeitensolldieses Ziel erfüllt werden. Das ist das, was uns bei dem leitet, waswirindiesemJahrleistenkönnen.–VielenDank! PräsidentinCorneliaSeibeld: VielenDank,FrauSenatorin! Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen geht die nächste Frage an den Kollegen Omar. – Bitte schön!

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