Jörg Stroedter
Ich frage nach: Wie qualifiziert der Senat die Fortführung des Solaranlagenförderprogramms SolarPLUS der Investitionsbank, und mit welchen Maßnahmen will der Senat die Förderung von Solaranlagen [KatinaSchubert(LINKE):Fragendürfennicht vorgelesenwerden!] auch für private Hausbesitzer deutlich ausbauen und im HinblickaufdieNutzungvonFassadenöffnen? PräsidentinCorneliaSeibeld: FrauSenatorin,bitteschön! BürgermeisterinFranziska Giffey (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe): Vielen Dank für diese Nachfrage! Das Förderprogramm SolarPLUS ist in der Tat unser wichtigstes Instrument, um den Zubau von Solaranlagen auf unseren Berliner Dächern zu fördern. Wir haben eine Verlängerung für dieses Programm vereinbart. Wir werden 2024 im Haushalt geplante 18,5 Millionen Euro umsetzen und haben im Haushalt für 2025 weitere 10 Millionen Euro vorgesehen. Auch noch mal ein Dankans Parlament für die Unterstützungdabei! Die Zahl der Anträge ist nach wie vor hoch, und wir haben insbesonderebeim Thema Steckersolargerätenoch mal nachgesteuert.Es ist also so, dass wir nichtnur denjenigen, die als Mieterinnen und Mieter ein solches Balkonkraftwerk,wie es im Umgangssprachton heißt, installieren und Fördergelder dafür beantragen können, sondern dass wir jetzt auch neu seit Oktober letzten Jahres die Balkonkraftwerke den Menschen, die Eigenheimbesitzer sind, anbieten und auch denjenigen, die Pächterinnen und Pächter von Kleingärten in unserer Stadt sind. Auch hier haben wir eine sehr gute Nachfrage. Ich kann insgesamt sagen, dass mit den Neuerungen, die wir im letzten Jahr eingeführt haben, seit Einführung über 13000 Anträge für das SolarPLUS-Programm eingegangen und bearbeitet worden sind. Wir machen das zusammen mit der Investitionsbank Berlin und fördern damit den Solarausbau. Das werden wir auch weiter vorantreiben. Es geht darum, dass wir noch mehr Menschen für dieses Thema sensibilisieren. Wir haben mit der Energiekrise und dem Förderspektrum, das wir erweitert haben, gemerkt, dass sich die Bereitschaft, auch gerade der Wirtschaft, sehr verstärkt hat. Ein positives Beispiel muss man nennen, das haben wir gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister eingeweiht, das neue Logistikzentrum bei Stadler, das vollständig mit Solar belegt ist und einesehrguteAuslastungundStromerzeugungfürdieses große Unternehmen zeigt. Deswegen ist das Thema Transformation der Wirtschaft, Transformation der Industrie auch immer damit verbunden, wie wir unseren Industriestandort unterstützen, Solar auf den Dächern zu installieren. Darauf werden wir uns auch im kommenden Jahrkonzentrieren.–VielenDank! PräsidentinCorneliaSeibeld: Vielen Dank! – Die zweite Nachfrage geht an den Kollegen Dr. Taschner. – Bitteschön!
