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Dr. Manja Schreiner

18.01.2024 Sitzungen 19/41

Vielen Dank! – Wir legen im Priorisierungskonzept, das natürlich insgesamt der Schnelligkeit dienen soll, insbesondere auf die Aspekte Qualität und Verkehrssicherheit Gewicht, und zwar für Radfahrer und Fußgänger. Zentrales Kriterium ist neben der Verkehrssicherheit der gesamte Bereich der Kreuzungssicherheit, der natürlich dazu zählt. Dieser ist bisher in den Betrachtungen außen vor geblieben. Es ist ein hoher Unfallschwerpunkt, und deshalb muss er viel mehr als früher betrachtet werden und ist deshalb sehr hoch priorisiert. Weiterhin werden die Beschlüsse der Unfallkommission, die radverkehrsbezogen sind, ganz oben auf die Agenda gesetzt. Auch das war in der Vergangenheit oft nicht der Fall. – Neu sind bestimmte Kriterien zu den Themen Schulwegsicherheit, Umstiegsmöglichkeiten auf den ÖPNV und Erschließung neuer Stadtquartiere. Und auch das ist neu und ergibt sich aus den Richtlinien der Regierungspolitik: Instandsetzung und Sanierung. – Auch das ist ein Aspekt, der vorher kaum betrachtet wurde, den wir jetzt auf jeden Fall auf die Agenda setzen. Nach dieser Priorisierung – es geht nur darum, erst mal die richtigen Radwege auszusuchen – geht es dann natürlich noch mal in konkrete Planungen, um das dann auch alles zu berücksichtigen. Bei der Gelegenheit möchte ich auch noch mal eine kleine Bilanz des Jahres 2023 ziehen. Wir haben 23,2 Kilometer fertiggestellte Radwege und weitere 31,3 Kilometer im Bau oder in der Bauvorbereitung. Das sind insgesamt 54,5 Kilometer. Zum Vergleich die Zahlen aus 2022: Dort gab es 26,5 fertiggestellte Kilometer und nur 21,7 Kilometer weiter im Bau. Das sind 48,2 Kilometer. Sie sehen also: Obwohl wir noch nicht mal das Priorisierungskonzept hatten, haben wir es geschafft, durch fokussiertes, effizientes Arbeiten, durch Umstrukturierung der Abteilungen im Haus insgesamt schneller voranzukommen als die Vorgänger.

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