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Martin Matz

SPD 30.11.2023 Sitzungen 19/39

Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Meine Hoffnung, dass man jetzt etwas versteht, wenn man es mal andersherum denkt, hat sich leider auf den ersten Schlag nicht bewahrheitet. [BeifallbeiderSPDund denGRÜNEN– VereinzelterBeifallbeiderLINKEN] Ich will noch nicht gleich aufgeben, aber es hat ganz offensichtlichnichtfunktioniert.Zumeinenistvielesvon dem, was Sie aufgezählt haben, durchaus auch in Deutschland der Fall, wenn man eine Einbürgerung anstrebt; es istnicht so, dass man hier gar keine BedingungenundVoraussetzungenerfüllensoll. [Dr. Kristin Brinker (AfD): Und genau das soll jetzt ja aufgeweicht werden!] Aber das eigentliche Thema war ja ein anderes: Ich wollte versuchen, Ihnen zu erklären, warum doppelte Staatsangehörigkeiten durchaus sinnvoll sein können, [Dr. Kristin Brinker (AfD): Nein!] weil sie eben dem Lebensgefühl einer Einwanderungsgeneration tatsächlich näher kommen und weil diese zwei Identitäten, die man verspürt, etwas sind, was alle Menschenhaben,dieaufDauerineinanderesLandumziehen und dass das ihnen deswegen besonders gerecht wird. Das war der Versuch. Natürlich weiß ich, dass in den USA da manches schwierig ist, und genau das ist eben nicht das Vorbild,sondern das Vorbild ist, dass wir es Migrantinnen und Migranten ein Stück weit erleichtern, [JeannetteAuricht(AfD):Warum?] dass wir Ihnen ein Stück weit die Hand reichen und auf der anderen Seite selbstverständlich ein Bekenntnis zu unseremLanderwarten.DasistnatürlichTeildavon. [Thorsten Weiß (AfD): Eben nicht!] Dazu gehört selbstverständlich in erster Linie das Bekenntnis zum Grundgesetz und zur freiheitlich-demokratischenGrundordnung.–Danke! [BeifallbeiderSPDund denGRÜNEN– BeifallvonStephanSchmidt(CDU)]

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