Christian Gaebler
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Sie sehen schon, der gesamte Senat ist auch mit diesem Thema, gerade was Unterbringungangeht, beschäftigt. Ich warne aber davor, hier einzelne Gruppen gegeneinander auszuspielen.WirhabenauchbeiMenschen,dieindieserStadt arbeiten und auch temporär arbeiten, einen Unterbringungsbedarf. Das jetzt gegeneinander auszuspielen, halte ichfürschwierig. Wir sind im Moment dabei, die Kollegin Kiziltepe und auch alle anderen Beteiligten, alle Unterbringungsmöglichkeiten zu prüfen. Da werden übrigens auch Hotels in Anspruch genommen, aber auch Möglichkeiten der landeseigenen Wohnungsunternehmen. Das wird nicht gegeneinander ausgespielt. Es wird da, wo Potenziale sind, genutzt. Dort, wo es aber auch andere Bedarfe gibt, müssen sie natürlich auch gedeckt werden. Insofern können Sie sicher sein, dass auch Wohnungen bei landeseigenen Gesellschaften und auch bei der Berlinovo, Apartments, dort mit in Erwägung gezogen werden. Aber das muss allesnatürlichauchimRahmensein. Zusagen,esgehtnurdaseine,oderesgehtnurdasandere, würde der Herausforderung, die wir an verschiedenen Stellen haben, nicht nur bei der Unterbringung von Geflüchteten, sondern auch bei der Unterbringung anderer, die sich inunserer Stadtaufhalten undzum Beispielvielleicht auch damit beschäftigt sind, Geflüchtetenunterkünfte zu bauen, nicht gerecht. Auch diese müssen irgendwo wohnen. Wir müssen das entsprechend zusammenbringen. Wir sind gut dabei. Den Hinweis, dass da vielleicht noch mehr Potenzial ist, den nimmt sicherlich Frau Kiziltepe gerne mit. Aber dieses Einfache, es geht nur das eine oder das andere, halte ich hier für nicht sachgerecht.
