Dr. Claudia Wein
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich muss sagen, ich habe mich gerade ein wenig über den Vortrag meines Vorredners gewundert, denn Tatsache ist, dass Berlin mit DITIB überhaupt gar nicht kooperiert und keinerlei Vereinbarungen mit DITIB geschlossen hat; insofern ist es so, dass der Impuls, der hier gesetzt wird, ins Leere läuft. Dass wir in der jetzigen Lage nach dem 7. Oktober 2023 und auch in Angesicht der gesamten Bedrohung jüdischen Lebens eine hochkritische Haltung gegenüber Vertretern von möglicherweise eben doch durchaus antisemitischen Ansätzen haben, ist vollkommen unstrittig. Nur ist es so, dass hier DITIB an sich überhaupt nicht die wesentliche Rolle spielt, sondern wir mit dem Verfassungsschutz und mit unseren Möglichkeiten, Dinge zu hinterfragen, insgesamt gucken müssen, mit wem wir es zu tun haben.
