Niklas Schenker
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Frau Aydin, ich habe mir sehr viel Mühe gegeben, Ihnen zuzuhören, aber ehrlicherweise wird mir doch ein bisschen Angst und Bange um diese Koalition. Bei Herrn Gräff war Feuer drin, alles total falsch, [Lachen von Dirk Stettner (CDU)] aber bei Ihnen, bei so vielen leeren Aussagen, mache ich mir ein bisschen Sorge, ob sich die SPD in dieser Koalition wohnungspolitisch irgendetwas traut und irgendetwas umsetzen wird. [Beifall bei der LINKEN – Beifall von Harald Laatsch (AfD)] Dann zu Ihnen, Herr Gräff! Ich möchte Ihnen gerne einmal – ich gehe wahrscheinlich noch ein paar Mal auf Sie ein – unser Kurzwahlprogramm zur Verfügung stellen; da liegen bestimmt noch ein paar Exemplare irgendwo in unserer Landesgeschäftsstelle oder in der Richtung. Da können Sie noch einmal nachlesen, dass die Berliner Linke die einzige Partei war, die in diesem Wahlkampf ein Konzept für die Ankurbelung des bezahlbaren sozialen Neubaus vorgestellt hat, und zwar mit dem kommunalen Wohnungsbauprogramm. [Beifall bei der LINKEN – Beifall von Katrin Schmidberger (GRÜNE)] Damit setzen Sie sich gar nicht auseinander. Sie erzählen seit zehn Jahren die gleiche Sauce: bauen, bauen, bauen! Dabei ist es immer die CDU gewesen, die in ihren Bezirken am wenigsten Wohnungen fertiggestellt hat. [Beifall bei der LINKEN und den GRÜNEN]
