Christian Gräff
Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Wir haben jetzt die – ich zitiere die Abgeordnete Gennburg eigentlich nicht so gern – [Katalin Gennburg (LINKE): Los geht’s!] „bunte Tüte“ Energiepolitik; bunte Tüte passt ja auch. [Zuruf von Carsten Schatz (LINKE)] Das Thema lautet „Gemeinsame Wasserstoffstrategie Berlin-Brandenburg“. In der Tat, in den letzten Tagen gab es wieder die eine oder andere größere positive Meldung zum Thema Wasserstofftechnologien aus der Region. Wir haben viele Unternehmen, die dort inzwischen erfolgreich nicht nur forschen, sondern es auch anwenden, auch in dieser Woche wieder medial sehr präsent, Unternehmen in Berlin, die die Technologie mindestens in ganz Deutschland, wenn nicht in die ganze Welt verkaufen. Was wir brauchen, ist aus unserer Sicht aber auch ein Ausbau der öffentlichen Infrastruktur im weitesten Sinne: Wasserstofftankstelleninfrastruktur, beispielsweise für den Schwerlastverkehr in der Metropolregion Berlin-Brandenburg. Aber das ist nur eines der Themen, die wir gemeinsam mit Brandenburg angehen möchten. In der Tat brauchen wir den Ausbau der Roadmap, noch intensivere gemeinsame Gespräche mit Brandenburg. Dafür soll der Antrag, den wir gemeinsam als Koalitionsfraktionen hier vorlegen, die Grundlage bilden. Wenn der Deutsche Bundestag das höchst umstrittene Gebäudeenergiegesetz nach der Sommerpause beschließen sollte, müssen wir umso mehr bei dem Thema Fahrt aufnehmen, denn Energie nicht nur aus Erneuerbaren zu erzeugen, sondern auch zu speichern und zu transportieren, wird eine die Mammutaufgaben der nächsten Jahre sein, auch und gerade in so einer Metropolregion wie Berlin-Brandenburg. Dafür haben wir mit Brandenburg gemeinsam vielleicht auch bessere Voraussetzungen als das eine oder andere reine Flächenland in der Bundesrepublik. Das wollen wir gemeinsam als Koalition tun und würden uns in den Beratungen über die Unterstützung und vielleicht auch noch über die eine oder andere Idee auf dem Weg freuen. – Vielen Dank! [Beifall bei der CDU]
