Christian Gräff
Sie haben die Frage bereits im Ausschuss gestellt, und wir haben Ihnen zweimal die Antwort gegeben. Die bleibt auch gleich. Sie haben sich hier vorne eben bei der Koalition bedankt, weil wir gesagt haben, wir übernehmen in der Konstruktion der Übernahme das, was auch schon vorgedacht worden ist, nämlich auf der einen Seite Angebote abzugeben, um die Fernwärme zu übernehmen, und auf der anderen Seite mit den Anteilseignern der GASAG darüber zu sprechen, ob sie denn verkaufen wollen. Das Ganze wollen wir unter einem Dach zusammenführen. Wir wollen nicht reprivatisieren, sondern unter diesem Dach soll auch, so steht es auch in der Koalitionsvereinbarung ganz eindeutig, das ist vielleicht der kleine Unterschied zu Ihnen, privates Know-how vorhanden sein, und das wollen wir unbedingt. Warum wir das wollen habe ich gerade beschrieben: weil wir der tiefen Überzeugung sind, dass es viele Unternehmen gibt, und E.ON gehört am Ende des Tages nicht nur ganz privaten, bösen Heuschrecken, Kapitalgesellschaften, wie Ihnen bekannt ist, die sich beispielsweise mit diesem Thema sehr gut auskennen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen beste Rahmenbedingungen haben in diesem neuen Unternehmen. Deswegen haben wir einen eigenen Antrag vorgelegt, weil uns Ihr Antrag nicht weit genug ging. Sie müssen nämlich bessere Rahmenbedingungen haben als sie sie heute haben, nicht nur angelehnt am öffentlichen Tarifrecht, sondern auch darüber hinaus. Wir sehen im Übrigen – ich habe das selbst in den letzten Wochen beispielsweise bei Gesprächen mit den Berliner Wasserbetrieben erfahren –, wie schwer es ist – das gilt ja nicht nur für die als öffentliche Unternehmung –, gute, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, auch in den Unternehmen, die dem Land Berlin gehören. Das gilt nicht nur für uns, das gilt für andere Bundesländer und Kommunen ganz genauso. Das ist eine große Herausforderung. Wir brauchen die Besten, gerade für diesen Job, um die Energie- und Wärmewende in Berlin zu gestalten. Dafür wollen wir uns einsetzen, und dafür bitten wir um die Zustimmung dieses Hauses. – Vielen Dank! [Beifall bei der CDU und der SPD]
