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Danny Freymark

CDU 23.03.2023 Sitzungen 19/28

Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen, meine Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir haben hier einen Antrag vorliegen, der, ehrlich gesagt, maximal obsolet und gar nicht notwendig ist. Wenn Sie auch nur einmal mit dem Tierheim Berlin gesprochen oder sich bei der zuständigen Senatsverwaltung erkundigt hätten, dann wüssten Sie, dass die von Ihnen genannten 150 000 Euro bereits zugesagt, bewilligt sind. Das heißt, die von Ihnen hier dargestellte Energiekrise gibt es in diesem Kontext nicht. Ich glaube, Sie wollten über die Energiekrise im Allgemeinen reden, die Chance nutzen, sich dabei besonders gut darzustellen. Es ist leider nicht gelungen, weil Sie schlichtweg Ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. [Beifall bei der CDU – Vereinzelter Beifall bei der SPD] Trotzdem will ich auch die Gelegenheit nutzen, insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Tierheims Berlin zu danken, all den ehrenamtlich Engagierten, die dort vor Ort sind, weil es wichtig und richtig ist, für das Tierheim, für das Tierwohl in der Stadt zu kämpfen, zu werben und Tiere als wichtige Bestandteile unserer Gesellschaft, als Partnerinnen und Partner zu betrachten. Deswegen ist es auch eine Aufgabe des Parlaments, in Zukunft sicherzustellen, dass diese gute Arbeit wertgeschätzt und fortgeführt werden kann. Ihren Antrag können und müssen wir zwangsläufig ablehnen. Die Idee ist vielmehr, dass Sie ihn eigentlich zurückziehen, sich dafür entschuldigen [Lachen und Zuruf von Marc Vallendar (AfD)] und deutlich machen, dass Sie hier einen Antrag gestellt haben, der gar keine Grundlage hat, dass Sie auch im vorpolitischen Raum wiederholt, nachweislich sich nicht gekümmert haben, sondern hier einen Antrag für das Schaufenster gestellt haben. Ich bedauere das, finde das schade, danke aber dafür, dass wir im Parlament einen eindeutigen Konsens dafür haben, das Tierwohl in Berlin zu stärken. – Vielen Dank! [Beifall bei der CDU]

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