Iris Spranger
Wir haben den Sachverhalt, dass am Ende, wenn Menschen aus den verschiedenen Situationen heraus keinen Krankentransport rufen können, sie unter Umständen die Berliner Feuerwehr anrufen. Wir hatten vor zwei Tagen einen Fall, der durch die Presse gegangen ist; den haben wir gestern auch besprochen. Da hat die Berliner Feuerwehr einen Krankentransport durchgeführt, und das Ganze hat ungefähr drei Stunden in Anspruch genommen, weil sich kein privater Krankentransport gefunden hat, das zu übernehmen. Die Berliner Feuerwehr hat aber einen anderen Auftrag, für die Berlinerinnen und Berliner da zu sein, statt drei Stunden die Arbeit für private Krankentransporte zu übernehmen. Trotzdem habe ich gesagt: Selbstverständlich brauchen wir eine Kooperation. – Das wird jetzt auf Arbeitsebene, so wie ich es vorhin schon ausgeführt habe, besprochen. Wir werden eine Kooperation vornehmen, mit der wir erst einmal kurzfristig dieses Ziel der 17 200 Vorfälle für den Krankentransport absichern werden, denn auch das sind alles Berlinerinnen und Berliner, die in Notsituationen sind. Alle sind dazu bereit, und die Krankenkassen, die bisher nicht dazu bereit gewesen sind, das zu finanzieren, sind bereit, das zu tun. Das ist ein großer Erfolg. Ich bedanke mich sowohl bei den Krankenkassen als auch bei denjenigen, die gestern bei mir am Tisch saßen und sehr konstruktiv mitgearbeitet haben. Das eine oder andere Mal musste ich etwas strenger werden, letztendlich aber geht es stets darum, dass die Berlinerinnen und Berliner die Versorgung bekommen, die wir als Bundeshauptstadt, als Großstadt auch wirklich zusichern. – Danke schön!
