Benedikt Lux
Vielen Dank, Herr Präsident! – Sehr geehrter Kollege Gräff! Ich würde beantragen, dass man demnächst die Bildschirme mit dem Thema der Aktuellen Stunde vielleicht ein bisschen größer aufsetzt und zwischendurch noch mal einspielt. [Zuruf von Maik Penn (CDU)] Das Thema war: Energiekosten in der Klimakrise, Verbraucherinnen- und Verbraucherzentrale stärken. [Zuruf von Heiko Melzer (CDU) – Weitere Zurufe von der CDU] Berlin ist eine Stadt der Verbraucherinnen, in der sich Hunderttausende Menschen Sorgen gemacht haben, wie sie durch den Winter kommen, wie sie die Energiepreise und Energiekosten zahlen können. [Thorsten Weiß (AfD): Dank Ihrer Politik! – Zuruf von Heiko Melzer (CDU)] Sie haben einmal den Verbraucherschutzsenator in der Regierung gestellt. Nichts davon war heute zu hören, was Sie für Vorschläge haben, um die Berliner Verbraucherinnen und Verbraucher zu entlasten. Gar nichts, gar nichts, gar nichts. [Beifall bei den GRÜNEN und der LINKEN – Vereinzelter Beifall bei der SPD] Stattdessen arbeiten Sie sich ab an der Friedrichstraße, reden über Elektroladesäulen für Leute, die es sich leisten können. Die Menschen in dieser Stadt haben Sorgen, wie sie durch den Monat kommen. Dann machen Sie doch mal einen Vorschlag, wie man spart, wie man gut mit Geld umgeht, wie man mit Geld ordentlich umgeht. Nicht einen Vorschlag davon haben wir gehört. [Beifall bei den GRÜNEN und der LINKEN – Vereinzelter Beifall bei der SPD] Die Verbraucherzentrale ist ein starker Partner, die Caritas. Viele soziale Organisationen kümmern sich um die Menschen in dieser Stadt, damit wir über die Runden kommen. Sie arbeiten sich hier auf einem abgehobenen Ufo ab. Zum Glück tragen Sie keine Verantwortung, weder im Bund noch im Land. Das wird nach dem 12. Februar auch so bleiben. – Danke schön! [Beifall bei den GRÜNEN und der LINKEN – Vereinzelter Beifall bei der SPD – Zurufe]
