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Iris Spranger

11.01.2023 Sitzungen 19/24

Es wird ja immer gesagt, dass man Rettungsgassen zu machen hat. Das wird auch von den Klimaaktivisten jedes Mal sehr klar benannt. Ich bin gestern Vormittag selbst an so einer Sache vorbeigefahren. Ich hatte nur leider keine Zeit auszusteigen, weil ich einen wichtigen Termin hatte. Ich wäre ausgestiegen. Denn sie waren über die gesamte Breite der Fahrbahn angeklebt, über die gesamte Länge. [Paul Fresdorf (FDP): Unverschämtheit! – Ronald Gläser (AfD): Immer!] Das heißt also, es wird gesagt: Wir sichern immer eine Rettungsgasse ab, weil wir wollen, dass diejenigen, die notwendigerweise vorbeimüssen, auch vorbeikommen. – Wenn Sie gesehen haben, das war an einer Auffahrt und unten: Dort ist selbstverständlich niemand vorbeigekommen. Das heißt, die Polizei hat das einzeln abnehmen müssen. Jetzt will ich Ihnen noch eins sagen: Die Geduld der Berlinerinnen und Berliner ist ja bekanntermaßen, das läuft ja schon eine ganze Weile, [Frank-Christian Hansel (AfD): Fast grenzenlos!] nicht sehr hoch geworden. Die Anzahl der Stunden hat sich erhöht, die Anzahl der Straftaten hat sich erhöht, aber die Geduld der Berlinerinnen und Berliner hat sich nicht erhöht. Im Gegenteil. [Beifall von rechts] Ich muss Ihnen offen sagen: Ich hoffe sehr, und das ist eigentlich mein Wille, und unser gemeinsamer Wille muss es sein, dass nicht zur Selbstjustiz gegriffen wird, dass immer auch darauf vertraut werden kann, dass die Polizei sehr schnell vor Ort ist. Trotzdem kann es zu Stauangelegenheiten kommen. Das ist ja auch der Fall. Aber ich hoffe sehr und appelliere immer wieder an die Berlinerinnen und Berliner: Haben Sie bitte das Vertrauen in die Polizei! Wir haben große Einsatzlagen, wo viel Personal an den entsprechenden Stellen unterwegs ist. Machen Sie bitte keine Selbstjustiz! – Danke schön! [Zuruf Ronald Gläser (AfD)]

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