Katharina Günther-Wünsch
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kollegen! Herr Krüger! Sie starten ja gern mit viel Polemik und persönlichen Angriffen; das wischen wir mal beiseite, denn wir wollen über den Schulbau reden. Ich helfe Ihnen auch gerne auf die Sprünge: Das, was Ihr Job als Koalition jetzt wäre, ist, sich im Bundesrat für eine Erweiterung des Sonderbaurechts einzusetzen. [Beifall bei der CDU – Torsten Schneider (SPD): Und dann schicken Sie das in den Vermittlungsausschuss! Haben wir ja gerade gesehen!] – Ach, Herr Schneider! – Herr Krüger! Alles, was Sie hier gemacht haben, ist, den Bedarf, den Berlin hat, kleinzureden. Die Schüler, die Eltern, die Pädagogen lassen Sie im Regen stehen. Ich erkläre Ihnen gern noch mal, was es bedeutet, Sonderbaurecht anzuwenden: [Torsten Schneider (SPD): Ich bin gespannt!] – Lassen Sie mich doch mal ausreden, Herr Schneider, ein bisschen gute Kinderstube! – [Heiko Melzer (CDU): Immer, wenn die Frauen reden!] Die 21 Schritte, die wir jetzt haben, da rollt ab Schritt 20 der Bagger. Der Bagger rollt dann ab Schritt 2, und die anderen Schritte weise ich hinterher nach. Wenn Ihnen das bisher nicht bekannt war, helfe ich Ihnen da gern auf die Sprünge. Wir brauchen jetzt Schulplätze. Ihre Bedarfe haben die Bezirke übrigens schon 2016 aufgeschrieben. Der Kollege Czaja – der ist jetzt weg – sagte, wir haben schon 2017 und 2018 über das Sonderbaurecht gesprochen. [Thorsten Weiß (AfD): Wir auch!] Sie sagen jetzt, Sie wollen immer noch eine Plattform. Und dann sagen Sie, meine Partei ist daran schuld. Auch da, Herr Krüger, helfe ich Ihnen gern auf die Sprünge: Ihr Koalitionspartner in der zweiten Legislatur bedient seit 26 Jahren den Bildungssenat. [Beifall bei der CDU und der FDP – Sebastian Schlüsselburg (LINKE): Wo ist denn Ihre Partei gewesen die letzten Jahrzehnte? – Zuruf von der FDP: Das war jetzt schon fast Womansplaining!]
