Dr. Stefan Taschner
Nein, keine Zwischenfragen bitte! – Leider hat diese Entwicklung der damals noch zu Vattenfall gehörende Stromnetzbetreiber nicht mitgemacht. Es ist eben nicht so, liebe FDP und CDU, wie Sie es hier darstellen, als sei unter der Vattenfall-Regie hier in Berlin, als die Solaranlagen angeschlossen wurden, alles wunderbar gewesen. Reden Sie doch mal mit den Leuten, die damals eine Solaranlage installiert haben! Reden Sie mit den Berliner Stadtwerken und den Solarinstallateurinnen! Da lief vieles schief. – Herr Gräff, warum wurden denn die Rechenzentren nicht angeschlossen? Glauben Sie, weil nach einem Jahr Rekommunalisierung die Sache nicht funktioniert hat? Deswegen ist es gut, dass wir jetzt den Einfluss haben. Wir können jetzt die Prozesse optimieren, die gehakt haben. Wir können mehr Personal einstellen, was Vattenfall jahrelang nicht mehr gemacht hat. Wir können auch versuchen, die Stromnetz Berlin so aufzustellen, dass sie energiewendetauglich ist. Ich weiß, dass unser Energiesenator, Herr Schwarz, das mit Priorität vorantreibt. – Ich habe sehr großes Vertrauen, dass Sie das hinbekommen. Zu dem Antrag, ob wir mit den hier konzessionierten Fachbetrieben weiterkommen, hat Herr Stroedter schon einiges ausgeführt, dem ich nur zustimmen kann. Dennoch sollten wir Ihren Antrag mit der nötigen Tiefe im Ausschuss beraten. Ich schlage vor, dass wir hierzu den Netzbetreiber und weitere Experten einladen. Dann schauen wir mal, ob Ihr Antrag nicht überflüssig ist, wie Herr Stroedter gesagt hat, oder ob sich noch etwas daraus ziehen lässt. – Vielen Dank! [Beifall bei den GRÜNEN und der LINKEN – Vereinzelter Beifall bei der SPD]
