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Harald Laatsch

AfD 09.06.2022 Sitzungen 19/13

Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Ja, diesen Antrag haben wir 2019 gestellt, Herr Stettner. Dann hat ihn die FDP gestellt. Dann haben wir ihn dieses Jahr noch mal gestellt, Herr Stettner. Und jetzt sind Sie auch auf die Idee gekommen, diesen Antrag zu stellen. Wenn das jetzt auch sogar schon die CDU merkt, kann ich nur sagen, dann wird es Zeit, die Wohnraumversorgung für Berlin abzuschaffen, weil die Wohnraumversorgung Berlin mit einer Lüge beginnt, nämlich mit ihrem Namen. Diese Wohnraumversorgung Berlin schafft nicht eine einzige Wohnung, und sie versorgt auch niemanden mit Wohnungen. Das muss man hier festhalten. Wenn man so eine semantische Volte „Wohnraumversorgung Berlin“ [Zuruf von Katrin Schmidberger (GRÜNE)] anstellt, nur um liebe Freunde aus den Genossenkreisen mit Jobs zu versorgen – mit sechsstellig honorierten Jobs, mit mehr als 100 000 Euro –, sollten Sie mal Ihren Wählern, den armen Menschen, die Sie immer vorgeben zu vertreten, erklären, dass Sie für eine völlig nutzlose Gesellschaft mit einem völlig verlogenen Namen 100 000 Euro und mehr pro Nase für zwei Geschäftsführer bezahlen, die überhaupt nichts, aber auch gar nichts wirklich für die Wohnraumversorgung dieser Stadt beizutragen hat. Den beiden, Frau Hermann und Herrn Härtig, muss man hoch anrechnen, dass sie in Zukunft freiwillig auf diese Honorierung verzichten. Denn sie haben erkannt, wie nutzlos das ist, was sie da tun [Beifall bei der AfD] und wollen den Bürgern nicht weiter auf der Tasche liegen. Das finde ich gut. Nicht so gut finde ich, dass schon mehr als 4 Millionen Euro verbraucht worden sind. Das sind ja mindestens mal 80 Millionen Euro Investitionsvolumen für Wohnungen. Dafür hätten Sie einiges bauen können. Ein paar Hundert Wohnungen hätte man dafür machen können. In diesem Sinne: völlig nutzlose Geldausgabe. Deswegen muss die natürlich weg. Wir machen das ja nicht umsonst. Eins ist klar: Die Wohnraumversorgung Berlin ist ein Etikettenschwindel. Sie versorgt nicht einen Berliner mit auch nur einem Quadratmeter Wohnraum. Und nun, meine lieben Kollegen von der CDU, haben wir noch ein Wörtchen miteinander zu reden. Es gibt praktisch keine Rede, die auf unsere Anträge folgt, die Sie nicht mit dem Satz abschließen: Des Antrags der AfD hätte es nicht bedurft. – Aber vorher sagen Sie alles, was wir auch sagen. Sie brauchen drei Jahre, bis Sie auf die Idee kommen, unsere Anträge zu plagiieren. Vielleicht machen Sie ja mal eine Selbsthilfegruppe mit Frau Giffey. Aber ansonsten, meine Herrschaften, kriegen Sie nichts Eigenes auf die Reihe, kopieren uns und sagen dann, den AfD-Antrag hätte es nicht gebraucht. Es gibt keinen deutlicheren Beweis als dieses Plagiat, was Sie hier vorgelegt haben, dass Sie uns dringend als jemanden brauchen, der Ihnen vorwegläuft und Ihnen zeigt, wo es langgeht. – Herzlichen Dank! [Beifall und Heiterkeit bei der AfD]

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