Harald Laatsch
Danke, Herr Präsident! – Herr Schneider! Sie sind der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD. Es ist doch nachgerade absolut unverantwortlich, dass Sie eine Abgeordnete, die von dem Thema überhaupt nicht beleckt ist, in keiner Weise irgendetwas weiß, einfach so hier ins Feuer werfen. Das kann doch nicht Ihr Ernst sein. [Beifall bei der AfD] Dann sagt sie auch noch offen hier am Mikrofon – Sie sind nicht nur die Partei des Verfassungsbruchs, sondern auch die Partei des Geschäftsordnungsbruchs –, dass sie nicht zu dem Antrag sprechen wird. Und damit sie das alles begründen kann, schmeißt sie dann einfach mal das Wort Rassismus in den Raum und meint, damit sei das alles erledigt. Das können Sie vergessen, Herr Schneider! Was ist denn da los bei Ihnen? Können Sie nicht mal für Ordnung sorgen in Ihrer Partei? [Beifall bei der AfD – Torsten Schneider (SPD): Sie sind ein ganz schöner Macho, Laatsch!] – Ja, natürlich! Was denken denn Sie? Da stehe ich Ihnen in nichts nach, Herr Schneider! [Beifall bei der AfD] Frau Aydin, ich kann es Ihnen noch einmal in aller Ruhe erklären. Sie sollten sich wirklich einmal mit dem Thema beschäftigen. Sie stellen fest, dass Menschen wie Herr Geisel gesagt haben, dass Mieter in den letzten Jahren nicht von den Miet- und Preissteigerungen partizipiert haben. Warum haben sie nicht partizipiert? – Weil Ihre linken Parteien dafür gesorgt haben, dass kein Mensch hier angemessen in Eigentum wechseln kann. Sie haben nicht gebaut. Sie haben nicht dafür gesorgt, dass mehr Mietshäuser aufgeteilt und Wohnungen verkauft werden. Sie verweigern das weiterhin. Hätten die Menschen teilgenommen – – Frau Aydin, vielleicht schenken Sie mir einen Augenblick Ihre Aufmerksamkeit. Sie haben die GSW erwähnt. 2004 ist eine Wohnung der GSW von Ihren Parteien zum Preis eines Kompaktautos für 31 000 Euro verkauft worden. Diese Wohnungen sind heute 250 000 Euro wert. Wenn die ein Mieter gekauft hätte, dann wäre das heute ein reicher Mensch, meine Herrschaften von links. Stattdessen haben Sie sie verarmt mit Ihren gigantischen Mietpreisen. [Beifall bei der AfD] Sie haben die Mieten mit Ihrer Politik nach oben getrieben, und die Menschen sind dabei arm geworden. Die Investoren sind reich geworden, und Mieter sind arm geworden. Das ist Ihre linke Politik. Das ist einfach unehrlich. [Beifall bei der AfD]
