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Markus Kamrad

05.05.2022 Sitzungen 19/11

Frau Präsidentin! Sehr geehrte Frau Abgeordnete! Vielen Dank für die Frage! Ich möchte zunächst auf die Begleituntersuchungen des bisherigen Versuchs eingehen, die ergeben haben, dass es eine hohe Zustimmung seitens der Passantinnen und Passanten gegeben hat, dass es vermehrt Fuß- und Radverkehr gegeben hat und es durch die Umgestaltung grundsätzlich zu einer längeren Verweildauer von Menschen in der Friedrichstraße gekommen ist. Darauf aufbauend wird es jetzt unser neues Nahbereichskonzept geben. Das sieht zunächst eine sogenannte Teileinziehung des Straßenabschnitts vor; ich übersetze es mal als Sperrung für den Autoverkehr. In diesem Konzept werden aber auch erkannte Probleme der bisherigen Umsetzung adressiert. Das ist zum einen, dass sich der Radweg in der Mitte als problematisch erwiesen hat. Diesen Radweg werden wir im neuen Konzept streichen; der Abschnitt wird ausschließlich zu Fuß Gehenden zur Verfügung stehen. Das eröffnet uns für diesen Bereich neue Gestaltungsmöglichkeiten, die im Rahmen eines Gestaltungswettbewerbs mit den Anrainern, den Gewerbetreibenden und der Stadtgesellschaft sowie natürlich auch in enger Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen erörtert werden. Der Radverkehr wird in Zukunft, so sehen es die Pläne vor, durch die Charlottenstraße geführt, die zu einer Radstraße umgewidmet wird. Um das aber auch deutlich zu sagen: Die Erreichbarkeit für Lieferverkehr und beispielsweise für die Parkhäuser der Umgebung durch Kfz wird weiterhin sichergestellt werden. [Kurt Wansner (CDU): Da bin ich mal gespannt!] Der Kfz-Verkehr wird dann über die Wilhelmstraße respektive die Glinka- bzw. Mauerstraße geleitet werden. Grundsätzlich sind das die Grundzüge. Es wird jetzt, wie gesagt, einen Ideenwettbewerb und einen Gestaltungswettbewerb geben. Das genaue Vorgehen werden wir weiterhin mit allen Beteiligten abstimmen. – Vielen Dank!

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