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Karsten Woldeit

AfD 05.05.2022 Sitzungen 19/11

Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Herr Kollege Franco! Wo war ich bei der Einsatzlagebesprechung zum 1. Mai? – Das kann ich Ihnen sagen: Ich war hier im Abgeordnetenhaus im Studio und habe mich den Fragen der Leute gestellt, und dementsprechend habe ich mich bei der Senatorin – übrigens das allererste Mal in den letzten sechs Jahren – entschuldigt. [Katina Schubert (LINKE): Dann wissen wir ja genau Bescheid! – Zuruf von Tom Schreiber (SPD)] Unabhängig davon: Am 1. Mai befand ich mich am Mariannenplatz. Vielleicht haben wir uns dort einfach nicht gesehen. Aber ich bin schon dankbar für Ihre Zwischenbemerkung, weil Sie klargestellt haben, dass Sie den tätlichen Angriff auf unsere Regierende Bürgermeisterin verurteilen. Aber Sie haben noch mal Ihre Polizeifeindlichkeit in Ihrer Rede zum Ausdruck gebracht, und Sie haben es mit der Zwischenbemerkung noch schlimmer gemacht. Sie haben wortwörtlich gesagt: „Nicht ganz Berlin hasst die Polizei.“ „Nicht ganz Berlin!“ Das heißt, es sei legitim, wenn Teile der Stadt die Polizei hassen würde. Das ist für mich nach wie vor unerträglich. Sie haben Ihre Redezeit auch genutzt, um Ihre Polizeifeindlichkeit im Rahmen von Polizeikritik zu äußern. Auch das ist im Hinblick auf diesen 1. Mai absolut fehl am Platz. Ich wäre Ihnen dankbar, Herr Franco, wenn Sie Ihre Arroganz nicht darin äußern würden, während meiner Erwiderung auf Ihre Zwischenbemerkung mit Ihrer Kollegin zu sprechen, sondern mir ein Stück weit zuzuhören. Aber Sie sind noch jung in Jahren, [Zurufe von den GRÜNEN und der LINKEN: Oh! – Sebastian Schlüsselburg (LINKE): Wenn man keine Argumente mehr hat, stellt man den anderen so in die Ecke!] Ihnen fehlt noch eine ganze Ecke Erfahrung, und vielleicht lernen Sie diese Grundzüge der Höflichkeit im Laufe Ihres jungen Lebens auch noch. – Vielen Dank! [Beifall bei der AfD]

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