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Karsten Woldeit

AfD 07.04.2022 Sitzungen 19/10

Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Mein lieber Kollege Özdemir, das Sprachrohr der deutschen demokratischen Parteien, wie ich immer wieder vernehme. Sie werfen uns ein Stück weit Bigotterie vor. Sie werfen uns vor, wir würden Menschen gegeneinander ausspielen in gute Flüchtlinge, schlechte Flüchtlinge und Ähnliches, [Jian Omar (GRÜNE): Das tun Sie doch!] wir würden sie instrumentalisieren und wir würden die Gesellschaft spalten, indem wir uns einer Rhetorik befleißigen, die dementsprechend unterirdisch sei usw. [Zuruf von Heiko Melzer (CDU)] Wissen Sie, was ich wirklich bigott finde? – Wie bewerten Sie das denn, Herr Kollege, wenn Ihr Fraktionsvorsitzender bei einer Klausurtagung AfD-Mitglieder und AfD-Abgeordnete als „Ratten“ bezeichnet, die man zurück in ihre Löcher schicken müsste. [Benedikt Lux (GRÜNE): Wir wollen über die Ukraine reden!] Ist das Ausdruck eines demokratischen Konsenses, Menschen als Ratten zu bezeichnen? Wie bewerten Sie Aussagen Ihrer Fraktionskollegen im Deutschen Bundestag, die sagen, man müsste uns auf den Scheiterhaufen schicken? Scheiterhaufen assoziiere ich mit Verbrennen. [Tom Schreiber (SPD): Das ist primitiv!] Wie assoziieren Sie Begriffe wie: AfD-Politiker müsse man beobachten oder gar einsperren lassen? Ist das für Sie Ausdruck demokratischen Handelns? [Benedikt Lux (GRÜNE): Zur Sache!] Nein, das ist Ausdruck totalitären Handelns und Ausdruck totalitärer Sprache. Die Einzigen, die sich einer solchen Sprache bedienen, sind Sie, Herr Kollege, als Sprachrohr der deutschen demokratischen Parteien. – Ich danke Ihnen! [Beifall bei der AfD – Benedikt Lux (GRÜNE): Wie kann man das Plenum so missbrauchen?]

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