Holger Krestel
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Kollege Schlüsselburg! Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen: Ich weiß nicht, welche Klischees Sie in Ihren Reden sonst noch bedienen möchten, aber ich entstamme einer deutschen Arbeiterfamilie, [Sebastian Schlüsselburg (LINKE): Ich auch!] und möchte diese Gleichsetzung mit champagnertrinkenden Nichtsnutzen, die irgendwo in irgendwelchen teuren Geschäften herumhängen, zurückweisen. [Beifall bei der FDP – Vereinzelter Beifall bei der CDU – Steffen Zillich (LINKE): Das mit dem Nichtsnutz ist aber von Ihnen! – Zuruf von Paul Fresdorf (FDP)] Deswegen hätte ich mich aber nicht extra gemeldet, sondern es geht mir darum, dass ich eine völlig falsche Behauptung in Ihrer Rede richtigstellen möchte. Ich habe die Berliner Behörden unterhalb der politischen Ebene in meiner Rede extra gelobt. Deswegen gehört es sich nicht, hinterher zu behaupten, ich hätte die schlechtgemacht oder kritisiert. Das habe ich genau nicht getan. Es gibt diese hässliche Rede: Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken. [Steffen Zillich (LINKE): Also stinken die Behörden? Wollen Sie das sagen?] Da gibt es in der Berliner Realität die positive Konnotation, dass der Berliner Fisch unterhalb des Kopfes noch ziemlich frisch ist. [Heiterkeit bei der FDP] Das ist die Berliner Verwaltung. – Vielen Dank! [Beifall bei der FDP – Zuruf von Frank-Christian Hansel (AfD)]
