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Dr. Bahar Haghanipour

24.02.2022 Sitzungen 19/7

Bitte schön, Senator Dr. Lederer! Bürgermeister Dr. Klaus Lederer (Senatsverwaltung für Kultur und Europa): Meine Damen und Herren! Sehr geehrter Herr Juhnke! Ich wüsste gar nicht, wo ich das gesagt habe, aber es trifft in der Tat zu, dass wir das zum Teil schon gemacht haben. Ich bin nicht Mitglied des Aufsichtsrats der Tempelhof Projekt GmbH, aber ich weiß, dass wir mit der freien Szene zum Beispiel dort Projekte gemacht haben, wo ich ziemlich sicher bin, dass die Tempelhof Projekt GmbH für diese Kulturnutzung dem entgegengekommen ist. Also die Vermieterin ist die Tempelhof Projekt GmbH, und deren Zweck besteht darin, Mietverträge über die Nutzung der Hangars abzuschließen, und je nachdem, wie die Situation ist und ob solche Nutzungen möglich sind auch angesichts der hohen Kosten der Nutzung solcher Hangars, um dort Kultur der verschiedensten Facetten hineinzubringen, gibt es dieses Entgegenkommen mal oder gibt es dieses Entgegenkommen mal nicht. Da sage ich erst mal – dem Grunde nach, völlig unabhängig von diesem Kunsthallen-Vorgang –: Ich möchte, dass wir in unseren Gebäuden, die wir haben, ob es das ICC ist oder ob es das Flughafengebäude in Tempelhof ist, temporäre Nutzungen und insbesondere temporäre kulturelle Nutzungen ermöglichen, auch wenn das Ganze ziemlich teuer ist. Und ganz nebenbei: Sie haben vielleicht auch mitbekommen, dass der derzeitige Mieter, Herr Professor Smerling, jetzt erklärt hat, dass er die Betriebskosten selbst übernimmt. Das finde ich aber jetzt im Übrigen in dieser Situation auch angemessen und okay.

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