Dr. Bahar Haghanipour
Frau Bürgermeisterin Jarasch – bitte schön! Bürgermeisterin Bettina Jarasch (Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz): Vielen Dank! – Die Frage geht dann wohl an mich selbst. Sehr geehrter Herr Abgeordneter! Tatsächlich haben die Sturmtiefs der vergangenen Tage auch zahlreiche Bäume in den Berliner Wäldern umgeknickt oder entwurzelt. Nach einer ersten Schätzung betrifft das etwa 10 000 Festmeter, also Kubikmeter Holz. Betroffen sind sowohl einzelne Bäume als auch kleinere Gruppen, aber es gibt keine größeren, flächigen Schäden, wie sie in anderen Bundesländern entstanden sind. Interessant ist auch, dass es weniger Sturmschäden sind, als wir sie bei Stürmen wie „Xavier“ in der Vergangenheit schon hatten. Diesmal haben die Stürme allerdings besonders Kiefern und Fichten beschädigt, das heißt Nadelbäume, auch weil diese durch ihr Nadelkleid eine bessere Angriffsfläche für den Wind bieten. Es wurden auch Laubbäume entwurzelt, aber deutlich weniger. Vor allem wurden vorgeschädigte, bereits geschwächte Bäume entwurzelt; auch das lässt sich feststellen. Das sollte uns darin bestärken – und das möchte ich auch gerne tun, vielleicht sogar in den Haushaltsverhandlungen mit Ihrer Unterstützung –, dass wir vorankommen wollen, insbesondere beim Versuch, resiliente Mischwälder in Berlin stärker zu pflanzen und aufzuforsten, aber auch uns um bereits geschwächte Straßenbäume und Bäume in Parks zu kümmern.
