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Frank-Christian Hansel

AfD 13.01.2022 Sitzungen 19/4

Es ist auch schön, Sie wieder hier in diesem Haus begrüßen zu können! Ich freue mich sehr auf die nächsten Jahre mit Ihnen. [Beifall bei der AfD – Torsten Schneider (SPD): Wollen Sie eine ehrliche oder eine höfliche Antwort?] Das ist sehr ehrlich, mein Kollege! – Jetzt aber noch mal zur Sache: Was jetzt hier wieder vorgetragen wurde, ist wieder diese Panikmache. Natürlich werden durch Omikron Leute krank. Wir sehen es an Frau König. Das ist dann aber im Zweifel auch wirklich alles. Die Todesrate bei Omikron – um das auch mal zu sagen –, gerade bei Kindern und Jugendlichen ohne Vorerkrankung, ist quasi bei null. Das muss man einfach mal sagen. Und Sie möchten alle die gesamte Gesellschaft runterfahren und alle durchimpfen. Auch das habe ich übrigens gesagt: Auch Impfen kann bei schweren Krankheitsverläufen helfen, das ist gar keine Frage. Wir sind auch keine Impfgegner, sondern wir wollen nicht diese Pflicht. [Zuruf von Stefanie Fuchs (LINKE)] Aber hören Sie auf, davon zu erzählen, dass hier alles zusammenbricht wegen Omikron. Schauen Sie auf die anderen Länder, die sagen: Wir werden tatsächlich alle daran erkranken, wir werden durchseucht. – Da macht das Testen keinen Sinn, wenn man nicht hinterherkommt. – Frau König, Sie haben doch genau die Evidenz, Sie sind doch der Beweis, dass das, was Sie erlebt haben, wahrscheinlich sehr viele treffen wird. Aber davon geht die Welt nicht unter, und dafür können wir unsere Länder nicht runterfahren. Darum ist diese Strategie, die Sie hier fahren, falsch. [Beifall bei der AfD] Ich meine das wirklich ernst, Frau Gote: Nehmen Sie sich dieser Zahlen mal an. Schauen Sie ins Ausland. Ich erzähle Ihnen das hier doch nicht, um Sie zu ärgern, sondern weil die Leute draußen auch wirklich nicht mehr daran glauben, was Sie erzählen. Nehmen Sie es doch mal ernst. Schauen Sie nach Israel; ich glaube, Israel ist ein gutes Beispiel. Die haben hart durchgegriffen, und jetzt merken sie: Omikron wird uns überrollen. – Nehmen Sie die Fakten zur Kenntnis. Der gesundheitspolitische Sprecher der Sozialdemokraten, Herr Isenberg, ist ja nicht mehr da. Ich kann mich noch erinnern, wie er ganz am Anfang gesagt hat: Hunderttausende Tote werden kommen. – Und der Kollege Schneider als parlamentarischer Geschäftsführer hat bei uns im Krisenstab damals gesagt: Wir brauchen die parlamentarische Notlage, wir brauchen quasi ein Notparlament, weil es könnte ja sein, dass die Hälfte der Abgeordneten nicht mehr da ist. – Es ist alles nicht eingetreten. Wir haben verstanden: Corona ist gefährlich, für die Vorerkrankten, für die vulnerablen Gruppen. Omikron hat keine schweren Krankheitsverläufe mehr. Und die Suizidversuche bei den Kindern und Jugendlichen, von denen ich gesprochen habe, die sonst niemand hier erwähnt hat: Das sind unsere Probleme. Das sind die sozialen Krisenpunkte, [Beifall bei der AfD] und nicht die gesundheitlichen Themen, die wir alle hoffentlich so gut wegstecken wie unsere verehrte Frau König. – Vielen Dank! [Beifall bei der AfD]

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