Anna Rasehorn
Sehr geehrter Herr Kollege Huber, während der letzten Jahre ist die CSU nicht müde geworden, immer wieder einmal Forderungen an den Bund zu stellen. Hier geht es doch genau darum: Wir müssen schnell agieren, weil unser Bundesgesundheitsminister, der aus Ihrem Hause kommt, diesen Vorschlag gemacht hat und wir da gemeinsam, glaube ich, Seit an Seit schreiten müssen. Ich darf Sie informieren oder vielleicht klarstellen: Bei einem Kinderkrankentag brauchen Sie ein Attest vom Kinderarzt. Das heißt, Sie müssen erst mal gucken, dass Sie telefonisch durchkommen, ansonsten viel Spaß mit dem Kind in der Praxis! Mit dem Attest bekommen Sie von der Krankenkasse – nicht vom Arbeitgeber oder sonst jemandem – 80 % Ihres Tageslohns ausbezahlt. Der Arbeitgeber streicht nämlich an diesem Tag den Lohn. Das führt dazu, dass ganz oft die Mutter daheim bleibt, weil die oft niedriger verdient. Das ist doch auch etwas, was wir hier nicht haben können. (Petra Högl (CSU): Das können wir doch nicht beschließen! Das muss doch die Familie selber ausmachen!) Ich möchte noch einmal diesen Teufelskreis und die Verlässlichkeit Ihrer Betreuung ansprechen. Es ist nämlich so: Was passiert denn, wenn kranke Kinder in die Kita gebracht werden? – Alle Kinder werden krank, oder die Erzieherin wird krank. Es sind dann Tage, wo die Kita ausfällt, weil einfach zu viele Kinder krank sind. –
