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Anna Stolz

30.09.2026 Sitzungen 19/88

Das waren mehrere Fragen. Ich versuche, sie mal kurz zusammenzufassen. Die erste Frage, warum wir reagieren. Ich habe deutlich gesagt: Die Pisa-Studie liefert Ergebnisse für Deutschland und nicht für Bayern. Dass Bayern deutschlandweit eine Spitzenposition einnimmt, wissen wir auch. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir auch in Bayern Kompetenzrückgänge haben. Das habe ich gleich zu Beginn meines Amtes auch anerkannt und habe mit der Pisa-Offensive Bayern darauf reagiert, die wir in den Grundschulen aufgelegt haben. Jetzt setzen wir das mit zusätzlicher Zeit an den Schulen konsequent fort. Wir setzen das aber nicht nur mit der Zeit fort, sondern wollen diese Zeit zielgerichtet mit evidenzbasierten Programmen und Materialien, FiLBY und FiSBY, mit einer BYLES-Diagnostik nutzen. Ich habe gesagt: 233.000 Schülerinnen und Schüler. Ich habe von den Grundschulen geredet. Damit erreichen wir fast die Hälfte aller Grundschülerinnen und Grundschüler. Es gehört aber auch dazu: Um es gut und qualitativ hochwertig zu machen, müssen wir auch die Lehrkräfte fortbilden. Das tun wir auch. Das braucht eine gewisse Zeit. Aber wir werden FiLBY und FiSBY flächendeckend ausrollen. (Beifall bei der CSU sowie Abgeordneten der FREIEN WÄHLER)

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