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Michael Hofmann

CSU 30.09.2026 Sitzungen 19/88

Sehr geehrter Herr Kollege Stadler, Ihr Ruf eilt Ihnen voraus. (Tanja Schorer-Dremel (CSU): Sehr gut!) Sie nehmen die parlamentarische Arbeit ganz offensichtlich nicht ernst, sondern machen Ihre Witze darüber. Tatsächlich geht es an dieser Stelle nicht um die Umfragen. Ich glaube, ich habe deutlich gemacht, worum es geht. Sollen wir uns bei der Frage, ob ein Ministerpräsident weiterhin Ministerpräsident sein soll oder nicht, als Parlament künstlich begrenzen? – Nach Ihrer Regelung fällt diese Möglichkeit schlicht und ergreifend einfach weg. Weshalb? Warum? – Wenn ein Ministerpräsident hervorragende Arbeit leistet, hat er das Recht und wir die Pflicht, dass er erneut gewählt wird. Das ist ganz einfach. Wir sollten uns mit irgendwelchen Gesetzen nicht künstlich begrenzen. Deswegen sage ich Ihnen: Es mag Sie ärgern, dass der Ministerpräsident tatsächlich eine der starken Persönlichkeiten ist, die Ihnen in dieser Bundesrepublik die Stirn bieten können. Deswegen verstehe ich, dass Sie auf die persönliche Schiene gehen. Das machen Sie nämlich immer, wenn Ihnen nichts Sachliches einfällt. Sie werden einfach persönlich und versuchen, die Menschen nicht mit Sachargumenten, sondern mit Emotionen und mit Schienbeintritten zu destruieren.

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