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Florian Köhler

AfD 23.07.2026 Sitzungen 19/87

Herr Lausch, ich muss Sie korrigieren. Ich habe das nicht gefordert. Ich habe gesagt, dass ich damit kein Problem habe. Das ist das Erste. Zweitens ist in sechs Jahrzehnten Kernkraft in Deutschland so wenig hochradioaktiver Müll entstanden, dass man daraus einen Würfel mit 30 Meter Kantenlänge formen könnte. Ein Kernkraftwerk braucht im Gegensatz zu einem Kohlekraftwerk alle 12 bis 18 Monate einen Lastwagen Uran. Ein Kohlekraftwerk mit derselben Leistungsfähigkeit braucht jeden Tag einen zwei Kilometer langen Güterzug Kohle, ganz zu schweigen von Gaskraftwerken. Man sollte sich anschauen, wie europäische Nachbarn mit der Strahlung und dem Endlager umgehen. Castor-Behälter schirmen die Strahlung ab. Finnland hat kürzlich sein Endlager Onkalo eröffnet. Die Niederlande lagern ihren Atommüll sogar oberirdisch. Dazu kann man sogar Kunstausstellungen besuchen. Das kann ich an dieser Stelle nur empfehlen. Deutschland hat letzten Endes nur eine Behörde mit 400 Mitarbeitern.

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