Anna Rasehorn
Sehr geehrter Herr Flierl, vielen lieben Dank für die Frage. Die Frage würde ich ganz gerne wieder an Sie zurück stellen. Den kooperativen Weg gehen wir gemeinsam, und mit der Wiederherstellungsverordnung geben wir den Landwirten gerade zwei Geldbeutel, (Tanja Schorer-Dremel (CSU): Es gibt kein Geld dafür! – Alexander Flierl (CSU): Wo ist das denn hinterlegt?) den einen, wie bisher, frei nach Fläche, den anderen mit Geld für Artenvielfalt, für deren Erhalt und die Maßnahmen. Darüber sind wir uns doch hoffentlich auch einig, dass wir auf EU-Ebene sowohl Verordnungen als auch Maßnahmen haben, weil wir genau wissen, dass Länder am besten selbst entscheiden, wie sie Wege und Verordnungen umsetzen, und dass wir da jetzt natürlich Partner sind. Deswegen verstehe ich es nicht: Genau da ist es doch wichtig, dass wir diesen kooperativen Weg gehen. Wir haben darüber jahrelang auf europäischer Ebene verhandelt. Ja, auch als städtische Abgeordnete sage ich: Wenn wir in die Richtung von Schwammstädten gehen, (Zuruf der Abgeordneten Tanja Schorer-Dremel (CSU)) wenn wir unsere Böden wieder so durchlässig machen, dass sie wieder Wasser aufnehmen können, haben wir nicht mit solchen Hitzen zu kämpfen wie zum Beispiel bei mir in Augsburg-Lechhausen – das ist die zersiedeltste Fläche in Bayern –, und da ist es im Sommer teilweise bis zu 40, 50 Grad heiß. Da müssen wir deutlich besser werden. Deswegen sage ich: Ja, ich freue mich, wenn die Wiederherstellung auch in Städten kommt. (Beifall bei der SPD sowie Abgeordneten der GRÜNEN)
