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Nikolaus Kraus

FREIE WÄHLER 09.06.2026 Sitzungen 19/81

Liebe Kollegin, ich habe es bereits angesprochen: Mit höherer Besteuerung zuckerhaltiger Getränke würde man Haushalte mit geringerem Einkommen stärker belasten. Zudem müssen wir nicht alles vorschreiben. Bei der Ernährung weiß ich, wovon ich spreche. Man kann es glauben oder nicht, ich war über Jahrzehnte schokoladensüchtig. Zu meinem vorletzten runden Geburtstag habe ich 18,7 Kilogramm Schokolade geschenkt bekommen. Sie war innerhalb von drei Monaten weg. Ich habe sie aber nicht verschenkt, sondern selbst gegessen. Die Dosis macht das Gift. Die Dosis war für mich ein bisschen zu hoch. Ich habe natürlich auch schwer gearbeitet, und deswegen habe ich das vertragen. In Bezug auf die Zuckersteuer bringt ihr nur immer das englische Beispiel. Für die Zuckerersatzstoffe gilt: Die Süßigkeit in den Lebensmitteln mag man ja gerne. Ich glaube einfach an die Eigenverantwortung der Menschen, dass sie selbst wissen, was sie essen. Ein Punkt ist noch wichtig: Für mich ist es zu billig, wenn man immer nur vom Gewicht spricht. Ich muss ein bisschen Obacht geben, –

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