Daniel Halemba
Herr Präsident, werte Kolleginnen und Kollegen! Ich nehme es vorweg: Wir werden allen Ihren Anträgen zustimmen. Das Thema ist zu wichtig, zu relevant für parteipolitische Taktiererei. (Beifall bei der AfD) Selbstverständlich freut es uns auch sehr, dass jetzt der Sudetendeutsche Tag das erste Mal in Brünn stattfinden wird. Es geht um Erinnerung. Es geht um Aussöhnung. Es geht gegen das Vergessen der Schicksale der Vertriebenen, der Ermordeten und der Entrechteten. Ja, da sind wir auch schon bei dem Punkt, den wir leider in all Ihren Anträgen vermissen: Es geht um die verbrecherischen Beneš-Dekrete, die in Tschechien leider immer noch in Kraft sind. Sie gelten weiterhin fort, haben weiterhin Nachwirkungen für noch lebende Vertriebene und für ihre Nachkommen. Es gab keine Rückerstattung für die widerrechtlichen Enteignungen von Hab und Gut der ehemals Vertriebenen. Wenn wir wirklich echte Aussöhnung wollen, gehört auch dazu, dass diese verbrecherischen Beneš-Dekrete abgeschafft werden. (Beifall bei der AfD) Mehr gerne dazu bei unserem Dringlichkeitsantrag. (Beifall bei der AfD)
