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Toni Schuberl

GRÜNE 21.05.2026 Sitzungen 19/80

Herr Kollege Pohl, als Passauer Abgeordneter möchte ich etwas klarstellen zu Eike Hallitzky und zum Pumpspeicherkraftwerk Riedl. Sowohl Eike als auch die Landtagsfraktion als Ganzes mit Ludwig Hartmann und auch ich haben uns immer klar für Riedl ausgesprochen. Aber wir haben auch die ökologischen Probleme benannt. Das ist einfach pragmatische, fortschrittliche grüne Politik, nicht etwas schönzureden, nicht alles zu verteufeln, sondern auch einen pragmatischen Weg zu gehen. Weil Sie das bestreiten, kann ich das auch aus dem "Münchner Merkur" vom 18. Januar 2013 vorlesen: "Die Gegend um den See, das wird ein totes Gebiet. Schönreden brauche man das Projekt nicht, auch für den Fluss sei es nicht gut. Immerhin sei die Planung so umgestaltet worden, dass sich der Schaden für Öko-System und Fische in Grenzen halte. Doch im Sinne der Energiewende ist das eben eine Abwägungssache, sagt Hallitzky." – Zitat! – "Wir werden in Bayern noch mehr Energiespeicher wie den in Riedl brauchen." (Katharina Schulze (GRÜNE): Hört, hört!) Genau das ist es, und Eike Hallitzky hat sich persönlich dafür eingesetzt und war dabei erfolgreich. Zum Beispiel wird das Wasser nicht unterhalb des Stauwerks bezogen, sondern aus dem Speicherbecken. Das ist ökologisch viel weniger ein Eingriff als vorher. Das ist mit sein Verdienst. Er hat sich für Riedl eingesetzt, und das bitte ich einfach zur Kenntnis zu nehmen. (Beifall bei den GRÜNEN)

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