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Anna Stolz

22.04.2026 Sitzungen 19/76

Frau Kollegin Bäumler, vielen Dank für Ihre Nachfrage zum Stellenmoratorium. Ich möchte meine Antwort damit einleiten, dass das Stellenmoratorium wirklich schmerzlich ist – das ist keine Frage. In einer finanziell herausfordernden Zeit ist es aber erforderlich zu priorisieren. Dass wir keine Schulden machen, ist der Ausdruck einer höchst verantwortungsvollen Politik; denn es ist unsere Pflicht, alles dafür zu tun, den nachfolgenden Generationen keinen Schuldenberg zu hinterlassen. (Zurufe von der SPD: Beantworten Sie die Frage!) Mir ist wichtig, das noch einmal klarzustellen. (Beifall bei den FREIEN WÄHLERN sowie Abgeordneten der CSU) Konkret zu Ihrer Frage: Es ist immer beides. Das wissen wir alle: Alle, die in der Bildungspolitik tätig waren, wissen, dass es nicht nur eine Frage der Stellen, sondern auch eine Frage der Köpfe ist. Das gehört zur Wahrheit dazu. Das muss ich sagen. Wir haben uns in den letzten Jahren schwergetan, Stellen zu besetzen. Das ist die Wahrheit. Ich kann Ihnen versichern, dass wir alles dafür tun werden, dass alle Referendare ein Planstellenangebot bekommen werden. Ich kann das an dieser Stelle aber nicht versichern – das tue ich auch nicht. Ich sage aber: Ich bin sehr optimistisch. Wir werden alles dafür tun, dass das in Zukunft so bleibt. Ich wiederhole: 2027 kommen die neuen Stellen. Damit können wir Schülermehrungen aus dem Jahr 2026 auffangen. Das ist eine Botschaft, die mir sehr wichtig ist. (Beifall bei den FREIEN WÄHLERN sowie Abgeordneten der CSU)

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