Gerd Mannes
Herr Pohl, ich gebe Ihnen recht: Der Linksextremismus ist ein Problem. Aber wissen Sie, was die AfD mit Extremismus zu tun hat? – Wir haben nur extrem viel recht. (Beifall bei der AfD) Sie bezeichnen uns immer als Extremisten. Was ist denn passiert? – Die CDU/CSU und auch die FREIEN WÄHLER sind immer weiter nach links abgewandert und haben hier letzten Endes eine Planwirtschaft eingeführt. Die Konsequenzen dieser Politik sind schlimm, und wir müssen sie jetzt ausbaden. Das wird noch eine große Herausforderung. Nun zum Thema Putin: Wir sind keine Putin-Fans, aber wir wollen den Gesprächsfaden nicht abreißen lassen. Ich erkläre Ihnen etwas: Wir hatten in der Vergangenheit unter Merkel ein Handelsvolumen von bis zu 80 Milliarden Euro mit Russland. Dieses ist jetzt fast auf null heruntergewirtschaftet worden. Es ist im Interesse Deutschlands, dass wir langfristig wieder gute Beziehungen mit Russland bekommen, auch Beziehungen wirtschaftlicher Art. Wir dürfen diese Beziehungen nicht komplett zerstören; denn von diesen Beziehungen profitieren wir. Wer weiß, was in zwanzig Jahren sein wird. Wir wollen die guten Beziehungen zu Russland nicht den Chinesen überlassen. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen Ihnen und uns. (Beifall bei der AfD) Fünfter Vizepräsident Markus Rinderspacher: Herr Pohl, bitte.
