Ludwig Hartmann
Ihre Redezeit ist vorbei. – Bitte schön. Staatsminister Dr. Florian Herrmann (Staatskanzlei, Bundesangelegenheiten und Medien): Herr Kollege Becher, vielen Dank für die Nachfrage, mit der Sie noch einmal bekräftigt haben, was Sie vorher in der eigentlichen Rede schon ausgeführt haben. Sie möchten diese Form von Entbürokratisierung, wie wir sie möchten, einfach nicht. Das Vorschieben von Transparenz ist schön und gut. Natürlich sind wir auch für Transparenz. Wenn man für Transparenz ist, ist es aber doch kein Automatismus, einen riesigen Bürokratieapparat entwickeln zu müssen, um diese Transparenz herzustellen. Ich sehe dafür überhaupt keinen Grund. Abgesehen davon bin ich, wenn wir über Transparenz reden, ehrlich gesagt für Transparenz für alle. Dann wundere ich mich, warum die Ampel kurz vor Schluss ihrer Regierungszeit eine solche Schnappatmung gekriegt hat, als von der CDU ein Antrag im Bundestag kam, mit dem wir einmal gerne gewusst hätten, wie transparent eigentlich die NGOs aufgestellt sind, die auch einen extremen Einfluss in diesem Land ausüben. Das müsste man dann schon dazudenken. (Beifall bei der CSU und den FREIEN WÄHLERN – Prof. Dr. Winfried Bausback (CSU): Hört, hört! – Tim Pargent (GRÜNE): Jedes Mal das Gleiche!)
