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Thomas Huber

CSU 05.02.2026 Sitzungen 19/69

Liebe Kollegin Roon, das Familiengeld war eine wirkungsvolle und ergänzende finanzielle Unterstützung, die in wirtschaftlich erfolgreichen Zeiten eingeführt wurde, als wir es uns leisten konnten, diese Leistung als Sonderleistung bzw. freiwillige Leistung zusätzlich einzuführen. Die Kosten der Kitas sind aber mittlerweile gestiegen. Die Bedarfe sind gestiegen. Wir haben das alles nicht bei der Abschaffung, sondern bei der Umschichtung der Mittel diskutiert. Geld ist einfach nicht vermehrbar. Wir machen eine verantwortungsvolle Finanzpolitik. Wir machen eine verantwortungsvolle Familienpolitik, und deswegen haben wir umgeschichtet, um Betriebsschließungen mit verheerenden Folgen für Träger, Kommunen und Familien zu verhindern. Wir mussten priorisieren. Wir haben die Verantwortung übernommen und haben priorisiert. Das Familiengeld war damals eine zusätzliche Leistung. Das gesamte Geld, die 800 Millionen Euro aus dem Familiengeld und Krippengeld, fließt in das System. Das frei werdende Geld wird bis zum Jahr 2030 sukzessive in das System gegeben, um diese Strukturen zu sichern. Ich bin der festen Überzeugung, dass sichere Bildungs- und Betreuungsstrukturen besser sind als eine einmalige finanzielle Leistung für die Familien. (Beifall bei der CSU – Zuruf der Abgeordneten Elena Roon (AfD))

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