Michael Hofmann
Sehr geehrter Herr Vizepräsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich will die Familienfreundlichkeit der Deutschen Bahn schon noch einmal aufgreifen. Ich glaube, dass Herr Kollege Wagle noch einmal deutlich gemacht hat, in welcher Art und Weise wir als Flächenland Bayern darauf angewiesen sind, dass die Deutsche Bahn ihren Auftrag erfüllt. Ich glaube, dass wir bei all der Diskussion ganz klar feststellen müssen, dass das Angebot, das immer wieder von der Bahn gemacht wird, betriebswirtschaftlich sinnvoll und notwendig ist. Man muss schon ein Gesamtkonzept erbringen und sich nicht nur über einzelne Maßnahmen beschweren, die aufgrund der Situation in einem Betrieb möglicherweise notwendig sind; denn ich habe bis jetzt noch nie gehört, dass irgendjemand aus der Opposition erklärt hat, diese und jene Preise könnten wir einmal ein wenig teurer machen. Gleichzeitig wird darüber geklagt, dass die Bahn zu wenig Geld zur Verfügung hat, um die notwendigen Infrastrukturkosten zu begleichen, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anständig zu bezahlen und vieles andere mehr. Deswegen sage ich an der Stelle: Bitte macht euch ehrlich, wenn ihr solche Anträge stellt. Sagt, wo die Bahn ihr Geld herbekommen soll und wie sie Geld einnehmen soll, damit sie die Leistungen erbringt, die wir als Flächenland im Freistaat Bayern brauchen. (Beifall bei der CSU) Fünfter Vizepräsident Markus Rinderspacher: Mir liegt eine Meldung zu einer Zwischenbemerkung vor. Hierzu erteile ich Frau Kollegin Sabine Gross von der SPD-Fraktion das Wort.
