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Markus Büchler

GRÜNE 28.01.2026 Sitzungen 19/68

Herr Präsident, Kolleginnen und Kollegen! Das Aus für die Familienreservierung bei der Deutschen Bahn ist wirklich ein Schlag in das Gesicht der reisenden Familien. Es ist unsozial, es ist familienunfreundlich und es ist vor allem auch völlig unverständlich, wie die Deutsche Bahn zu diesem Entschluss gekommen ist. Schließlich ist die Leistung der Deutschen Bahn gerade im Fernverkehr, bei dem Reservierungen gefragt sind, alles andere als gut. Die Pünktlichkeitswerte sind im Keller, und die Deutsche Bahn wäre sehr gut beraten, etwas dafür zu tun, dass sie die Kunden, die sie hat, bindet und dass sie wenigstens preislich und in Bezug auf die Tarifgestaltung attraktiv bleibt, wenn es schon mit dem Fahrplan hinten und vorne nicht funktioniert. Tatsächlich ist dieses Thema hier im Bayerischen Landtag an der falschen Stelle eingebracht Die Vorredner haben dies schon gesagt. Die richtige Adresse wäre der Deutsche Bundestag, vor allem das Verkehrsministerium. Weil es sich aber um eine unternehmerische Entscheidung handelt, da die Deutsche Bahn leider ein Privatkonzern ist, ist die richtige Adresse die Deutsche Bahn selber. Wir im Bayerischen Landtag können relativ wenig beitragen. Deswegen werden wir uns zu dem Antrag, der gut gemeint, aber hier an der falschen Stelle ist, enthalten. Der Freistaat Bayern könnte allerdings sehr viel unternehmen, um das Bahnreisen zumindest im Nahverkehr, aber auch den öffentlichen Verkehr insgesamt familienfreundlicher zu machen. Ein wichtiger Baustein wäre hier, die Schulwegkostenfreiheit endlich auf alle Schulkinder auszudehnen und allen Schulkindern ein Deutschlandticket zu geben. Das wäre eine Sache, die wir in Bayern selber machen könnten und für die wir den Bund nicht bräuchten. (Beifall bei den GRÜNEN) Fünfter Vizepräsident Markus Rinderspacher: Vielen Dank, Herr Kollege Dr. Büchler. Weitere Wortmeldungen liegen mir nicht vor. (Michael Hofmann (CSU): Doch!) Es gibt noch eine Wortmeldung. – Herr Hofmann, ich habe das nicht mitbekommen. Sie haben noch vier Minuten. Bitte, Sie haben das Wort.

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