Jürgen Mistol
Herr Präsident, Kolleginnen und Kollegen! Den Ausführungen der Kollegen Dr. Alexander Dietrich und Felix Locke kann ich mich vollumfänglich anschließen. Ich weiß nicht, ob es bloß mir so gegangen ist, aber je länger ich den Ausführungen Herrn Maiers zugehört habe, desto weniger konnte ich mich des Eindrucks erwehren, er selbst könnte die Eingabe verfasst haben. So schön hat er es ausgeführt. (Christoph Maier (AfD): Das ist eine unglaubliche Frechheit!) Ich habe es im Konjunktiv formuliert, aber vom Duktus her würde das eigentlich ganz gut passen. Ich möchte ganz deutlich fragen: Wie sollen wir, wie soll die Präsidentin mit Provokationen hier im Hohen Hause umgehen? – Sie hat bei der unsäglichen Rede von Frau Ebner-Steiner, nicht die erste Rede dieser Art, ganz klassisch reagiert. Zuerst hat sie mit Gelassenheit und Sachlichkeit reagiert und schlussendlich, nachdem das alles nicht gefruchtet hat, mit dem Setzen klarer Grenzen. Das war aus Sicht meiner Fraktion so zweckmäßig wie notwendig. Ilse Aigner hat alles richtig gemacht. (Beifall bei den GRÜNEN, der CSU, den FREIEN WÄHLERN und der SPD)
