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Daniel Halemba

AfD 10.12.2025 Sitzungen 19/66

Ja, also Herr. Dann ist das hier geklärt. (Martin Behringer (FREIE WÄHLER): Wo hat der den Anstand gelernt?) Sehr geehrter Herr Vizepräsident! Ich beginne meine Rede heute mit einem Zitat des ehemaligen Ministerpräsidenten, des Herrn Edmund Stoiber: Wenn Sie vom Flug – –, vom Hauptbahnhof starten. Sie steigen in den Hauptbahnhof ein. Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen hin, an den Flughafen Franz Josef Strauß. – Alle Fehler im Original. An der Rhetorik hat es damals vielleicht ein bisschen gehapert, aber Edmund Stoiber hatte noch eine Vision. Er wollte die Innenstadt Münchens in zehn Minuten mit dem Flughafen verbinden, schnell, leise, zukunftsweisend. Was hat die CSU-Fraktion heute? – Weder Rhetorik noch Visionen. (Beifall bei der AfD) Dafür gibt es aber glücklicherweise die AfD-Fraktion. Deshalb haben wir den Antrag "Transrapid statt Trans – Prüfung und Förderung des Einsatzes von Magnetschwebebahnen in Bayern" eingebracht. Schauen wir uns die Fakten an: Vom Hauptbahnhof München zum Flughafen Franz Josef Strauß braucht man heute mit der S1 oder mit der S8 vierzig Minuten. Edmund Stoibers Traum vom Transrapid München wurde leider im Jahr 2008 beerdigt. Die geplanten Kosten betrugen damals 3,4 Milliarden Euro. Heute wären es inflationsbereinigt ungefähr 4,4 Milliarden Euro. Was denken Sie, wer damals die größten Gegner eines besseren und effizienteren öffentlichen Nahverkehrs waren? – Es waren die GRÜNEN und die SPD im Münchner Stadtrat. Sie führen eine fortschrittsfeindliche Politik. Der damalige SPD-Oberbürgermeister Ude wollte lieber die zweite Stammstrecke statt des Transrapids. Wer hat den Transrapid verraten? – Die Sozialdemokraten. Die Baukosten für die zweite Stammstrecke München liegen aktuell bei sage und schreibe 11 Milliarden Euro. Das Fazit lautet: Es war falsch, den Transrapid zu beerdigen. In China beispielsweise funktioniert er. Ich bin dort sogar schon selbst mit dem Transrapid gefahren. Es sind dreißig Kilometer zwischen dem Flughafen und der Innenstadt. Er fährt 431 km/h in der Spitze. Die Reisedauer für diese dreißig Kilometer beträgt nur acht Minuten. Das war unsere Technologie, entwickelt von ThyssenKrupp und Siemens. Zusammen hatten wir eine Teststrecke in Deutschland. Wir haben diese Technologie an China verschenkt und selbst aufgegeben. Heute entwickelt China auf dieser Grundlage sogar Magnetschwebebahnen mit einer Geschwindigkeit von über 1.000 Kilometern in der Stunde, während wir in Bayern immer noch über Fahrradwege und Tempolimits diskutieren. Wir haben es mit Angstmachern und Angsthabern zu tun. Moderne Kernkraftwerke – Angst. Moderne Magnetschwebebahnen – Angst. Moderne KI – Angst. Es muss Schluss sein mit dieser Angstmacherei. Die Altparteien haben nicht nur den Transrapid begraben, sie haben die gesamte moderne Mobilitätszukunft dieses Landes verraten und verkauft für ideologische Angst und bürokratischen Stillstand. Wir aber wollen das Gegenteil. Wir wollen eine Generation von Machern. Ich verbessere deshalb Stoibers Vision. Stellen Sie sich einmal vor, ein landesweites Transrapidnetz verbindet die Landeshauptstadt München, ihren Flughafen und die Metropolen Nürnberg, Augsburg und Regensburg in Minuten statt Stunden. Vollautomatisierte, auch fahrerlose Züge gleiten lautlos über die Trassen. Bayern wird zu einem Dorf. Stellen Sie sich vor, unsere Kinder steigen hier in den Transrapid ein und sind in 10 Minuten am Flughafen, in 20 Minuten in Innsbruck, in 30 Minuten an der Uni in Nürnberg. Ist es eine Vision? – Ja, es ist eine Vision, aber wir brauchen Visionen, weil Deutschland heute in einer historischen Krise steckt. Unsere Kinder müssen in einem Bayern leben, das wieder Weltspitze ist. Wir dürfen uns nicht vor der Zukunft verstecken, sondern wir wollen sie gestalten: Transrapid statt Trans, Macher statt Angstmacher, Erfindung neuer Zukunftstechnologien statt immer neuer Geschlechter. Liebe CSU, der Edmund Stoiber von damals hätte diesen Antrag sofort unterschrieben. (Beifall bei der AfD)

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