Daniel Halemba
Herr Präsident, werte Kollegen, ganz besonders auch liebe Schüler auf den Zuschauertribünen! Die SPD hat heute die Aktuelle Stunde mit folgendem Titel beantragt: "Was zählt die Jugend in Bayern? Anspruch und Wirklichkeit." Frau Schulze von den GRÜNEN meinte vorhin, die Jugend hätte keinen Bock auf die AfD. Fangen wir doch mit den Fakten an, statt grüne Fake News weiter zu verbreiten. Laut "Tagesschau" hatten wir als AfD zur Landtagswahl doppelt so viele Erstwähler wie die SPD. Zur Bundestagswahl waren wir sogar bundesweit bei der Jugend stärker als die anderen Parteien hier im Landtag. Wir stellen auch die zwei jüngsten Abgeordneten hier im Haus. Ja, die AfD ist sogar die jüngste Fraktion im Bayerischen Landtag, die SPD dagegen die älteste. (Beifall bei der AfD) Ich nehme konkret zu Ihrem Titel Stellung. Die AfD hat den Anspruch, die Jugend zu erreichen. Die Wirklichkeit ist, die SPD ist alt und von gestern. (Beifall bei der AfD) Realität ist auch, dass die SPD in den letzten 27 Jahren auf Bundesebene genau vier Jahre lang nicht regiert hat. Sie hatte somit 23 Jahre Zeit, die Jugend zu gewinnen. (Zuruf des Abgeordneten Volkmar Halbleib (SPD)) Und was hat sie gemacht? – Sie hat die Jugend so rechts gemacht wie noch nie. – Danke dafür. (Beifall bei der AfD) Viele gut ausgebildete junge Menschen, vor allem Akademiker, gehen jedoch lieber in die Schweiz. Rund 14 % der Auswanderungen im Jahr 2022 gingen dorthin. Warum? – Weil sie dort nur etwa die Hälfte an Steuern zahlen müssen und gleichzeitig 50 % mehr Bruttogehalt bekommen. (Volkmar Halbleib (SPD): Deshalb ist auch Frau Weidel in der Schweiz und zahlt dort Steuern!) Außerdem bekommen sie dort eine bessere Infrastruktur, eine pünktliche Staatsbahn und niedrige Kriminalität. Es gibt in der Schweiz einen besser funktionierenden Staat für weniger Geld. Herr Ministerpräsident Söder, daran könnten Sie sich einmal ein Beispiel nehmen. (Beifall bei der AfD) Doch warum bleiben die jungen Leute trotzdem in Bayern? – Weil wir als Jugend auch daran glauben, dass Deutschland nicht das ist, was SPD und CSU daraus gemacht haben. (Unruhe – Glocke des Präsidenten) Jungsein in Deutschland heißt, dass einem in der Schule ständig eingeredet wird, wie viel Schuld wir in uns tragen würden und wie sehr wir unsere Vorfahren und alle deutschen Soldaten der Vergangenheit hassen müssten. Jungsein in Deutschland heißt auch, dass wir demnächst zum Grundwehrdienst einberufen werden, während uns systematisch seit Jahrzehnten von Ihnen in der Schule und im Staatsfernsehen die Wehrhaftigkeit aberzogen wurde. Jungsein in Deutschland heißt auch, dass die Union und die SPD in Berlin gemeinsam perverse Dragqueen-Veranstaltungen in Schulen mit dem wegen Pädophilie verurteilten Mario Olszinski durchführen. (Zuruf des Abgeordneten Toni Schuberl (GRÜNE)) Dieselben Kinder müssen dann auf dem Heimweg Angst haben, von migrantischen Gangs angegriffen zu werden. Jungsein in Bayern heißt konkret, dass in 275 bayerischen Schulklassen kein einziges Kind mit deutscher Muttersprache sitzt. In 1.209 Klassen liegt der Migrationsanteil bei ganzen 100 %. Das belastet die Schüler. Das belastet auch Lehrer. Warum interessiert es Sie denn nicht, dass sich Schüler in deutschen Schulklassen wie auf einem arabischen Basar fühlen müssen? (Beifall bei der AfD – Katharina Schulze (GRÜNE): Unmöglich!) Wir brauchen dringend eine Wende. Aber als AfD-Fraktion haben wir eine positive Vision für unser Deutschland, für unser Bayern. Stellen Sie sich doch einmal eine Jugend vor, die stolz auf ihre Heimat und ihre Wurzeln ist. Stellen Sie sich eine Leistungsgesellschaft vor, die Leistung auch belohnt, niedrige Steuern, die Spitzenkräfte im Land halten, eine neue Gründerwelle bei Unternehmen und bei den Familien, mit drei oder vier Kindern, weil einfach genug Geld da ist. Wir wollen eine Willkommenskultur für Familien haben. Wir wollen sichere Straßen nach der Remigration; denn wir geben Bayerns Jugend eine Zukunft. Diese Zukunft lassen wir uns von linken Boomern wie Ihnen nicht nehmen. (Beifall bei der AfD)
