Julian Preidl
Ich stelle Ihnen eine Gegenfrage: Meinen Sie wirklich, dass alle Probleme gelöst sind, wenn der Staat immer wieder mit staatlichen Maßnahmen und Angeboten ums Eck kommt? Ich habe vorhin in meiner Rede aufgelistet, welche Angebote es bereits gibt. Noch einmal: Es gibt Familienstützpunkte, die Elternbildung in Bayern und die ganzen Netzwerke und Programme wie die Erziehungs- und Familienberatung und auch die Frühen Hilfen. Das sind alles Angebote für Eltern mit Kindern von null bis drei Jahren. Letztendlich, das muss man auch sagen, muss das Ganze bei der derzeitigen Haushaltslage auch finanzierbar sein. Wenn man in der Regierungsverantwortung steht, muss man das auch finanzieren können, was Sie da fordern. Wo bekommen wir erstens die Pädagogen her? Wie können wir zweitens die Pädagogen finanzieren? Ich bin der Meinung, dass wir viel mehr zu der Mentalität kommen müssen: Frage, was kann ich für den Staat tun, und nicht, was kann der Staat alles für mich lösen. (Beifall bei den FREIEN WÄHLERN)
